Begegnungen mit schönen Jungfrauen (Z53): Unterschied zwischen den Versionen

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==Inhalt==
=== A Eingang (1–30[?]) ===
Zu Beginn spricht der Text von „Freudenscharen“, von Weisheit, Wahrhaftigkeit und Ehre. Der Sprecher bekennt, hochgemut und froh zu sein. Wie genau dies mit einer Minnewunde und einem „Liebchen“ zusammenhängt, bleibt aufgrund der schlechten Überlieferung unklar.


=== B Ort der Freuden und Jungfrauen (31[?]–51) ===
Der Sprecher sieht in einem pleseyr – wohl ein eingefriedeter Lustort – eine Gruppe junger, schöner Damen lagern. Sie vergnügen sich mit Spielen und Kurzweil. Der Sprecher dankt Gott dafür, dass er an diesem freudigen Ort sein darf.
=== C Begegnung mit einer „Freudenbringerin“ (52–140) ===
Die jungen Damen bemerken den Sprecher, stehen auf und grüßen ihn. Es erscheint ihm, als trügen sie die „Schale der Freuden“. Eine von ihnen gefällt ihm besonders; er äußert dies überschwänglich. Obwohl sie im Sprechen zurückhaltend wirkt, beeindruckt ihn ihr schönes Gesicht, und sie scheint reich an Freude. Immer wieder verbindet er sie mit Freude und preist sie als „Vermehrerin der Freude“ und „Gräfin des hohen Muts“. Wichtig ist für ihn die Teilhabe an ihrem Willen und ihrer Fröhlichkeit. Ab Vers 106 ist der Text kaum noch lesbar.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], Band 1, S. 1048f.)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]

Aktuelle Version vom 7. April 2026, 20:18 Uhr

Begegnungen mit schönen Jungfrauen (Z53)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung um 1350
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Edingen, Arenberg-Archiv 94.24.I, 1r-1v
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1048f.

Inhalt

A Eingang (1–30[?])

Zu Beginn spricht der Text von „Freudenscharen“, von Weisheit, Wahrhaftigkeit und Ehre. Der Sprecher bekennt, hochgemut und froh zu sein. Wie genau dies mit einer Minnewunde und einem „Liebchen“ zusammenhängt, bleibt aufgrund der schlechten Überlieferung unklar.

B Ort der Freuden und Jungfrauen (31[?]–51)

Der Sprecher sieht in einem pleseyr – wohl ein eingefriedeter Lustort – eine Gruppe junger, schöner Damen lagern. Sie vergnügen sich mit Spielen und Kurzweil. Der Sprecher dankt Gott dafür, dass er an diesem freudigen Ort sein darf.

C Begegnung mit einer „Freudenbringerin“ (52–140)

Die jungen Damen bemerken den Sprecher, stehen auf und grüßen ihn. Es erscheint ihm, als trügen sie die „Schale der Freuden“. Eine von ihnen gefällt ihm besonders; er äußert dies überschwänglich. Obwohl sie im Sprechen zurückhaltend wirkt, beeindruckt ihn ihr schönes Gesicht, und sie scheint reich an Freude. Immer wieder verbindet er sie mit Freude und preist sie als „Vermehrerin der Freude“ und „Gräfin des hohen Muts“. Wichtig ist für ihn die Teilhabe an ihrem Willen und ihrer Fröhlichkeit. Ab Vers 106 ist der Text kaum noch lesbar.

(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1048f.)