Lob der Frauen (B268)
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Lob der Frauen (B268) | |
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| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung um 1481 |
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| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Wien, Österreichische Nationalbibliothek: 2940*, 12v |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 421 |
Inhalt
Der Sprecher entfaltet einen kurzen Frauenpreis, der sich um die Farbe echter Schamhaftigkeit dreht: Weiß mischt sich in Rot. Aus dem Kontrast der Gesichtsfarbe könne man erkennen, ob rechte Schamhaftigkeit vorhanden sei, wie eng sie mit rechter Liebe verbunden sei und warum eine schamhafte Frau moralisch höher geschätzt werde. In vierfacher anaphorischer Reihung fordert er das Publikum auf, sich zu prüfen, nachzudenken und den etymologischen Zusammenhang zwischen „Frau“ und „Freude“ herzustellen. Abschließend rät er, die der Liebe angemessene Sprache zu gebrauchen und gut über Frauen zu sprechen. Dadurch gewinne der Mann selbst an Ehre — doch da die Frauen ohnehin „vor allem Preis“ stehen, sei Ehre auch für sie eine Zierde.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 421)