Vernünftige Liebe (Erentrijk) (B286)
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Vernünftige Liebe (B286) | |
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| AutorIn | Erentrijk |
| Entstehungszeit | Überlieferung Ende 14. Jhd. |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Den Haag, Koninklijke Bibliotheek: Cod. 128 E 2, 26va-26vb |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 445f. |
Inhalt
Der Text eröffnet mit der Sentenz, dass Minne dort tief wurzelt, wo zwei Herzen sich vereinen, und dass ihre Tiefe unermesslich bleibt. Aus dem Wohlgefallen, das der Sprecher beim ersten Hören dieser Worte empfand, entwickelt er eine Reflexion über das Verhältnis von Natur und Vernunft. Zwar stehe die Vernunft über der Natur — und über beiden die Minne —, doch gewinne die Natur die Oberhand, sobald die Geliebte allein und unbehütet angetroffen werde.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 445)