Römischer Liebesbrief XI (Z20)
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Römischer Liebesbrief XI (Z20) | |
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| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung 15. Jahrhundert |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Rom, Bibliotheca Apostolica Vaticana: Cod. pal. lat. 1793, 94v |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 1004f. |
Die Minnerede ist Bestandteil der Briefsammlung Römische Liebesbriefe (IX-XII) (Briefsammlung).
Inhalt
A Gruß (1–3)
Der Sprecher richtet an den Mund der Geliebten einen dreifachen, anaphorischen Gruß.
B Botenauftrag (4–8)
Der Brief erhält den Auftrag, zur Adressatin zu gelangen, die durch weiße Hände und einen rosenfarbenen Mund charakterisiert wird.
C Botenrede (9–29)
Der Sprecher bittet die mit der Initiale K bezeichnete Geliebte um Antwort darauf, ob ihr sein Gruß willkommen sei; im Fall einer Zurückweisung wolle er wie eine Turteltaube dauerhaft trauern. Er betont die Beständigkeit seiner Liebe, erklärt seine Bereitschaft, sein Herz offenzulegen, erneuert die Exklusivitätsversicherung und verspricht, den Namen der Geliebten als goldenen Buchstaben in seinem Herzen zu bewahren.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 1004f.)