Ave-Maria-Parodie (Z45)

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Ave-Maria-Parodie (Z45)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung ab 1393
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Wien, Österreichische Nationalbibliothek: 1393, 180ra-180rb
Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: 32001, 84ra-84rb
Ausgaben Dorobantu, Julia/Klingner, Jacob/Lieb, Ludger (Hg.): Minnereden, S. 486f.
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1040f.

Inhalt

A Dialog (1–37)

Der Mönch begrüßt die Nonne, die er als „mein pule“ bezeichnet, beteuert, sie mehr als alle anderen zu lieben, und bittet um Einlass in ihre Kammer, um sich dort zu vereinen. Er beschreibt sich als von ihrem Minnepfeil verwundet. Die Nonne erwidert seine Liebe und verspricht ihm Lohn für seinen Dienst, fürchtet jedoch die Oberin, der sie den Tod im Meer wünscht. Da sie sein „Geschlecht“ und seine Liebe stark begehre, fordert sie ihn schließlich auf, zu ihr zu kommen.

B Schlussformel (38)

Der Text endet mit der Aufforderung zu einem gemeinsamen Amen.

(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1040f.)