Die Bauernmagd
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Die Bauernmagd | |
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| AutorIn | |
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| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565, 53v (online) |
| Ausgaben | Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung, S. 553f. Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 150 |
| Übersetzungen | |
| Forschung | |
Transkription[1]
Einsmalß kam ich auf einen grünen waßen
Darauf sahe ich ein Paurnmädtlein graßen
D(az) grüest ich vnd fragt es der mehr
Wie waidt es ihn d(az) dorff gehn futbach wer
D(az) dortt ihm landt bey dreckbach laitt
Do ich dohin muest zu d(er) zeitt
Auch war zwar ich nicht fern davon
Das mägtlin sich gar kurtz besan
Vnd sprach waist du es nicht so erfars
Kom hehr vnd stoß mir die zung ihn ars
So hengt dir die nasen mitte(n) ihns dorff
Do dacht ich mir O recht du morff
Eein weil biß dir ein beßers werdt
Seht an wer lebt auf dießer erdtt
Der sich vor vnfall hüetten kan
Do schwig ich still vnd gieng davon
Anmerkungen
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