Ein herr hett einen lieben pulen
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Ein herr hett einen lieben pulen | |
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| AutorIn | |
| Entstehungszeit | Aufgezeichnet 1483 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565 |
| Ausgaben | Keller, Adelbert (Hg.): Erzählungen aus altdeutschen Handschriften, S. 482 Köhler, Reinhold: Zwei und vierzig alte Rätsel und Fragen, S. 508 Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 121 Schupp, Volker (Hg.): Deutsches Rätselbuch, S. 55, 286 |
| Übersetzungen | |
| Forschung | |
Transkription[1]
Item
Ein herr het einen lieben pulen vnd er schicket seinen knecht zur ir vnd ließ sie fragn wen er zue ir solt komen: Do sprach sie zue im sag deinem herrn das er kum
Wenn all tann lere stien
Vnd all paum zue samen gien
Vnd wen das todt das lebenntig hat vberwund(e)n
So wirt dein herr in grossenn freuden gefund(e)n
So prich vnd kum also wenn all tann lere stien das ist wenn all krausen lere stien: wenn all paum zue samen gien das ist wenn man die ledenn vor den venstern zue thut wenn das todt das lebenntig vber wint das ist wen man den aschenn vber das ffeüer legt also hastu es zue samen zugefügt
Anmerkungen
- ↑ Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.