Die Waffen des Königs Ehre (Noydekijn) (B494)
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Die Waffen des Königs Ehre (B494) | |
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| AutorIn | Noydekijn |
| Entstehungszeit | Überlieferung Ende 14. Jahrhundert |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Den Haag, Koninklijke Bibliotheek: Cod. 128 E 2, 8va-9ra |
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| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 925 |
Inhalt
König Ehre will sein Wappen niederlegen, doch seine Tochter Frau Minne rät ihm ab: Ihr Bruder Tugend sei noch zu jung, werde sich aber später bewähren. Tugend lobt ihren Rat sowie die Macht seines Vaters und die Treue seines Onkels. Frau Freigebigkeit erklärt, sie sei vertrieben worden und kehre erst zurück, wenn Minne wieder in Ehren leben könne. Wer sich an Ehre, Minne, Tugend und Treue halte, gewinne Ansehen auf Erden und im Himmel, denn Christus wende alles zum Guten. Abschließend lehrt Noyden: Wer von Gott Ehre empfängt, soll Gott dafür danken.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 925)