Liebesbrief (Z7)
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Liebesbrief (Z7) | |
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| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung 1445 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Berlin, Staatsbibliothek: Mgq 1745, 129v-130r |
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| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 992 |
Inhalt
Der Sprecher beauftragt den Brief, der Geliebten seine Botschaft zu überbringen und sie zu grüßen, bei der sein Denken beständig verweilt. Er versichert ihr seinen treuen Dienst und verbindet den Gruß mit einem geistlichen Segenswunsch. Die Schönheit der Dame, insbesondere ihres Mundes, erscheint als Ursprung seiner Liebe. Er erneuert seine ausschließliche Ergebenheit, betont die Unzulänglichkeit jedes Lobpreises und imaginiert ein dauerhaftes Zusammensein als Quelle unvergänglicher Jugend. Nach einem weiteren Liebesbekenntnis folgt ein Nachtgruß sowie die Hoffnung auf göttlich gewährte Vereinigung. Abschließend erbittet er göttlichen Schutz für beide und erklärt, die Geliebte niemals vergessen zu können.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 992)