Paßquilljar (Enoch Widman)
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Paßquilljar | |
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| AutorIn | Enoch Widman |
| Entstehungszeit | 1596 |
| Entstehungsort | Hof |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) |
| Ausgaben | Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) |
| Übersetzungen | |
| Forschung | |
Text
[1] Zu anfang dieses jarß biß uff Ostern gingen viel lateinische und deudsche pasquillen umbher, darinnen viel fuernehmer personen zur ungebuhr angetastet wurden und geschach solches viel und offt ohne alle scheu, weil ettliche gottlose leut, die es doch ambtshalben hetten wehren sollen, getreulich dazu halffen und die schreiber dazu reitzeten, aber damalß galt gleichwol die alte regel: „Cernit deus omnia vindex!“ Gott machete es offenbar und hies bei ettlichen: „Impii non dimidiabunt dies suos.“ Das war die wolverdinte straf.
Anmerkungen
- ↑ Zitiert nach Rösler, Maria (Hg.): Enoch Widman, S. 441. Marginalie: "Paßquilljar".