Marggraf Georg Friderich stirbt (Enoch Widman)

Aus Brevitas Wiki
Version vom 14. September 2026, 16:20 Uhr von Silvan Wagner (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Einzeltext | namen = Marggraf Georg Friderich stirbt | autorin = Enoch Widman | entstehungszeit = 1596 | entstehungsort = Hof | auftraggeberin = | überlieferung = Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) | ausgaben = Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) | übersetzungen = | forschung = }} ==Text== <ref>Zitiert nach Rösler, Maria (Hg.): Enoch Widman, S. 539-5…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Marggraf Georg Friderich stirbt

AutorIn Enoch Widman
Entstehungszeit 1596
Entstehungsort Hof
AuftraggeberIn
Überlieferung Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman)
Ausgaben Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman)
Übersetzungen
Forschung

Text

[1] Den 26. aprilis, am Osterdinstag, umb 9 hor und 3/4 vormittag, ist zu Onoltzbach in Gott seliglich und christlich verschiden der durchleüchtigste, hochgeborene fürst und herr, herr Georg Friderich marggraff zu Brandenburg, in Preüßen, zu Stetin, Pommern, der Caßuben und Wenden auch in Schlesien zu Jegerndorff hertzog, burggraff zu Nürnberg und fürst zu Rügen etc., unnser gnedigster herr hochlöblichster, christseligster gedechtnus, sein fürstlicher leichnam aber ist am Pfingstmontag, den 13. junii zur vesperzeit, vom schloß in die pfarrkirchen uff ihrer fürstlichen durchlaucht hinderlaßenen sonderen bevehl und letzten willen nach mit herrlichem gebreng geführt, allda er nach geschehener predig und vollenden leichceremonien gelassen und die nacht über bewachet. Dann ferner folgenden dinstag, zu frü umb 8 hor, mit gleicher solennitet in das fürstliche closter Heilsbrun begleitet und mit schönen christlichen ceremonien daselbsten zu seinen lieben eitern und voreltern in sein eigen grab, welches sein fürstliche durchlaucht vil jahr zuvorn herrlich zuberäiten lassen, fürstlich begraben worden. Gott verleihe ihrer fürstlichen durchlaucht [S. 540] ein fröliche aufferstehung mit allen christglaubigen menschen, amen.

Nota
Alle dienstag nach seiner fürstlichen durchlaucht tödlichen abgang hat man in derselben gantzen land umb 9 hor vormittag in allen kirchen ettliche zeichen geleütet und darauff zusammengeschlagen, allezeit biß uff 10 hor.

Fürstlicher durchlaucht Brandenburg hochlobseligster gedechtnus leichproceß wurde also gehalten
Anfenglich am andern Pfingstag, den 13. junii, nach verrichter mittagspredigt, hat man in allen onoltzbachischen kirchen (wie dann auch sonsten im gantzen land geschehen) angefangen zu leüten, nemblich das erste Zeichen ein halbe stund lang, das ander ein viertheil stundt und das dritte Zeichen so lang biß man bevohlen, mit allen glocken zusammenzuschlagen. Da nemblichen die gantze proceß in ein richtige ordtnung gebracht und hat das zusammschlagen gewehret, biß man mit der fürstlichen leich und der völligen proceßion in die kirchen kommen ist, alßdann hat man über dem fürstlichen leichnam christliche geseng gebraucht, ferner ein schöne leichpredig gethan und abermal andächtige geseng adhibirt und endlichen mit dem segen Gottes beschloßen.

1.
Erstlichen gingen sechs person vom adel miteinander vor dem creütz und der gantzen proceßion mit unverdecktem angesicht. Nemlich:

  • Gerhard Sigmund von Lüschwitz fürstlicher hoffrath
  • Christoff Sebastian von Jartheim fürstlicher hofrath
  • Philips Geyer zu Giebelstadt
  • Hanns Cunrad Geyer zu Goldtbach
  • Hanns von Dölaü und sein bruder
  • Joachim von Dölaü

Denen folgete Peter Ramazen, der bassist, welchen man den Welschen Peter nennet, der ein großes schwartzes creütz trug, darinnen in der mitt, item oben und unden mit silbern buchstaben durchsichtig stunde: GFMZBIPH - Georg Friderich marggraf zu Brandenburg in Preüßen hertzog.

2.
Nach ihme gingen alle schuler, an der zaal 300, mit schwartzen daffeten trauerbinden und kleinen umbleglein oder schmalen bletlein umb den hals, nebenher gingen der rector und die andern praeceptores, sechs an der zal, denen bevolen war, die schuler in guter ordnung zu halten. Uff die schuler [S. 541] folgete der herr stadtpfarrer, stifftprediger und alle andere anwesende praedicanten. So aus fürstlicher durchlaucht ambtern beschriben worden, an der zaal 30, je drei und drei in einem glied, alle mit ihren gewöhnlichen priesterlichen chorröcken und schwartzen binden umb die hüte.

3.
Nach disen folgeten die cantores und instrumentisten zu hof, deren 24, darauff der heerpaucker, der trug die heerpaucken uff dem rucken, mit schwartzen daffet bedeckt und uff beeden seiten das fürstlich wappen gemahlet. Nach ihme ging des heerpauckers jung, welcher die 2 bedeckten schlegel trug. Darnach 12 trommeter, je drei und drei in einem gliedt, deren trommeten mit schwartzem daffet verhengt waren und daran das fürstliche wappen.

4.
Darauff folgete der obermarschalk, herr graff Wilhelm von Mannßfeldt, mit dem stab und unverdecktem angesicht, dann ferner der anwesenden chur- und fürsten, marschälk und räthe in der ordnung, wie ihre herrschafft gingen, je drei und drei in einem glidt, nemblichen:

  • Die herrn churfürstliche brandenburgische
  • Herrn marggravens Christians
  • Herrn marggravens Joachim Ernsten
  • Herrn fürstliche sächsische-coburgische
  • Herrn pfaltzgrevische-neuburgische
  • Herrn fürstliche lunenburgische
  • Herrn marggrafen Johann Sigmundts
  • Herrn marggrafens Johann Georgen, administratoris hoher stifft Straßburg.

Nach itzt gedachten herren räthen folgeten ob hochermelter chur und fürsten hofjunckherrn, je drei und drei in einem glidt nach vorberürter ordnung. Ferner andere nach Onoltzbach beschribene lehenleut, land- und hofjunckern, so zu andern verrichtungen nicht bestellet alle zeit 3 und 3 in einem glid und mit unverdeckten angesichten, wie auch die vorgehenden, und wahren gemelter herrn räthe und junckherrn bei 93 persohnen.

5.
Darauff folgeten 30 carabiner mit ihren unter sich gekehrten rohren und verdecktem gesicht, 3 und 3 in einem glid, dann drei von adel mit verdeckten angesichten, nemlich:

  • Hanns Ludwig von Münster, ambtman zu Kitzingen
  • Georg Erckinger von Lenderßheim, ambtman zu Streidtberg
  • Eberhardt von Eltershofen, ambtman zu Hoheneck

Fürter folgeten nachbeschribene personen, alle mit verdecktem gesicht:

[S. 542]Die blutfannen von rotem damascket trug herr Hanns Albrecht von Wolfstein,[2] freiherr, ambtman zu Creilsheim. Darauff das erste pferdt stattlich und herrlich verkleidet (sowol auch die andern) und forne uff dem kopff und jeder seiten ein wappenschildt, welches führeten zwen vom adel, alß Friderich Weigand von Redtwitz zu Hofeck und Hanns Reinhard von Berlichingen.

Die ander fannen, welche von schwartzen daffet (alß auch die nachfolgenden) trug herr Johann Erckinger von Seinßheim, freiherr.[3]

Das ander pferdt füreten Georg Sigmund von Rosenberg und Friedrich Wilhelm von Guttenberg.

Die 3. fannen trug Sebastian von Barthein rittmeister,[4] das dritte pferd wurd geführet durch Georg Ulrich von Wellwart und Abraham von Brandt.

Die 4. fahnnen trug herr oberster leutenambt Hanns Philip Fuchs von Binbach zu Mehren,[5] das vierdte pferdt füreten Martin Cunrad von Eib und Hannß Philipps Hundt.

Die 5. fannen trug Hanns Friderich Gotsmann,[6] das fünffte pferdt füreten Friderich von Crailßheim und Wolff Christoff von Gebsattel, bambergischer ambtman zu Höchstadt.

Die 6. fannen trug Hanns Joachim von Seckendorff zu Jochsberg,[7] das sechste pferdt füreten Joachim von Gich und Sigmund von Waldenfelß.

Die 7. fannen trug Friderich von Eib zu Eyburg,[8] erbcammerer, das siebende pferd füreten Hanns Sigmundt von Creilsheim und Sigmundt Magnus von Zedwitz.

Die 8. fannen trug Hanns Philips von Creilsheim,[9] das achte pferdt füreten Ernst von Münster und Eberhardt vonn Eib.

Die 9. fannen Georg Diterich von Gich,[10] das 9. pferdt füreten Wolff Christoff, truchses von Pommersfelden, und Hannß Aßmus von Steinach.

Die 10. fannen trug Albert Christoff von Rosenberg.[11] Das zehende pferd fürete Hanns Wilhelm von Eib und Caspar von Stetten.

Die 11. fannen trug Lorentz von Münster.[12] Das 11. pferd fürete Wolff von Creilsheim und Michel marschalck von Ebnet.

Die 12. fannen trug Hanns Cunrad von Wolmershausen,[13] das 12. pferdt fürete Job Lochlinger und Hannß Christoff von Adoltzheim.

Darauff trug herr graf Wolff zu Castel die haubtfannen, darinnen des chur[S. 543]und fürstlichen hauses Brandenburg gantzes wappen gemahlet.

Denen folgete:
Christoph von Barthein mit ihrer fürstlichen durchlaucht leibpferdt und einem gantzen uberreiff vergulten küriß und vergulten sporen,[14] über dem pferdt ein pommerantzen färbe deck mit gold, mann und roß waren hinden und fornen mit langen weißen und schwartzen federn geziehret, und hielte der kürißer ein regiment in der hand, schwartz überzogen, mit einem seiden quasten daran hengend und ein gantz vergüldes schwert an der seiten.

6.
Darauff folgete die fürstliche leich uff einem wagen mit acht pferden, gantz schwartz bekleidet biß auff den huf und wurde ein jedes durch einen vom adel, ihrer fürstlichen durchlaucht hofjunckherrn, mit verdecktem angesicht gefuhret, welche waren:

  • Hanns Adam von Wildenstein
  • Ernst von Harstall
  • Georg Heinrich von Eckersberg
  • Georg Ludwig von Brandstein
  • Ulrich von Reitenbach
  • Caspar von Hetzelsdorff
  • Georg Ernst von Rabenstein
  • Hannß von Uttenhoffen

Das leichtuch war von gutem schwartzen sammet, das creütz darüber von einem silbern stück, daran 24 kleiner schildern, uff jeder seiten 12, auch forne und hinden, und in der mitte vier große schild oder wappen. Uff dem leichthuch lag ein rappier, sowol ein dolch, daran creütz, ohrband etc., alles von goldt.

Die leich trugen oder gingen hart am wagen, alß trügen sie ihre fürstliche durchlaucht, 16 vom adel, alle mit verdeckten angesichten, alß nemblichen:

  • Hanns Heinrich von Stein, ambtman zu Hohentrudingen
  • Jobst von Buttlar, ambtman zu Guntzenhausen
  • Ruprecht Linß von Dorndorff, ambtman zu Waßertrudingen
  • Hanns Wilhelm von Zedwitz, ambtman zu Burckthan
  • Hanns Georg marschalck von Gosserstadt
  • Joachim Christoff von Lendersheim, ambtman zu Uffenheim
  • Joachim von Danitz, ambtman zu Feüchtwang
  • Hanß Joachim von Zedwitz, ambtman zu Beyersdorff
  • Hanns Joachim von Warnsted, ambtman zu Beyreüt
  • Wilhelm von Lichtenstein
  • Clauß von Hechsthausen
  • Wolff von Duna

[S. 544]

  • Endreß von Mußler
  • Sigmund von Losau
  • Clauß von Bruchhausen
  • Hannß Jacob von Seckendorff zu Bechhofen.

Ferner neben der leich gingen 16 vom adel, welche brennende fackeln trugen, uf jeder seiten achte mit verdecktenen gesichten, alß:

  • Caspar Gottfrid von Seckendorff
  • Hanns Ludwig von Knörringen
  • Hans Heinrich Schenck von Sinau
  • Georg Friderich Creilßheim zu Sommersdorff
  • Philips Albrecht Lochinger zu Archshofen
  • Hanns Fabian von Reizenstein
  • Gottfrid von Seckendorff zu Obernzenn
  • Georg Friderich von Seckendorff zu Ulstadt
  • Hanns von Waldenfelß
  • Georg Friderich von Guttenberg
  • Sigmund von Dobeneck
  • Endreß von Moßbach
  • Hanns Georg von Lendersheim
  • Hannß Adam von Elbrichshausen
  • Jacob von Aufseß
  • Friderich von Wallenrot

Mehr gingen 16 trabanten neben der fürstlichen leich mit ihren hellenparten und unverdeckten gesicht, hernach abermal über die 100 trabanten, alle mit ihren klagmenteln und spießen, unter sich gekeret, welche zu nachfolgender clag geordnet waren, je zwen und zwen bei einem jeden glidt, uff jeder seiten einer, auch mit unverdecktem angesicht.

7.
Uff die fürstliche leich folgete die clag nachgesetzter maßen, erstlich gingen von dem herrn churfürsten zu Brandenburg, ihrer churfürstlichen gnaden, drei fürnembste räthe mit unverdecktem gesicht. Darnach im ersten glid mit verdecktem angesicht:

  • Herr Joachim Friderich, churfürst zu Brandenburg
  • Herr marggraff Christian
  • Herr marggraff Joachim Ernst, margrafen zu Brandenburg und gebrüdere

Im andern glid mit unverdecktem angesicht:

  • Hertzog Ernst zu Braunschweig und Luneburg

[S. 545]

  • Churfürstlicher pfaltzgrävischer abgesander herr Georg Ludtwig von Hutten, laut von Moßbach
  • Churfürstlicher sechsischer abgesander, herr Hannß Ernst von Haug- witz zu Putzgau, thumbprobst zu Meißen, praesident und haubtman zu Zeitz

Und so fortan, allweg drei in einem glid, nemlichen:

  • Churfürstlicher sechsischer frau wittwen abgesander Julius von Seckendorff, brandenburgischer ambtman zum Schauenstein.
  • Herrn pfaltzgraven Johansen von Zweibruck abgesander Ditterich, landschad von Steinach, faut auff Falckenberg.
  • Herrn pfaltzgrafen Ott Heinrichs abgesander herr Hanns Friderich Peligkhöver und herr Zacharias Stautner, doctor.
  • Herrn Johanns hertzogen zu Sachsen abgesander Wolff von Vippach
  • Herrn Johannsen Ernsten hertzogen zu Sachsen abgesander Veit von Liechtenstein
  • Herrn Moritzen landgraffen zu Heßen abgesandter Herman von Bersabe
  • Herrn Ludwigen des Eltern landgraffen zu Hessen abgesander Johann von Linsingen
  • Herrn Ludwig des Jüngern landgrafen zu Hessen abgesander herr doctor Pistorius Cantzier und Christoff von Moßbach zu Linsenfelß
  • Herrn Friderichs hertzogen zu Wirttenberg abgesandte Wolff von Uhrmül und herr Balthasar Eisengrein doctor
  • Herrn Barnims hertzogen in Pommern abgesander Caspar von Gaßenop
  • Der fürsten von Anhalt abgesande Christoff Sigmund von Bilaü und Hanns Ditterich Röhrer
  • Herrn landgraffen zu Leüchtenberg abgesander Johann Federlein, doctor, cantzier
  • Herrn marggrafen Ernst Friderichs zu Baden abgesandter Conrad Pauli
  • Herrn marggrafen Georg Friderichs zu Baden abgesander Heinrich von Storchadel
  • Herrn bischoffs zu Bamberg abgesandte Lorentz von Guttenberg, Hieronymus von Abenberg, Pangratz und Hanns Jochim Stiber, gebrüder
  • Herrn bischoffs zu Würtzburg gesandte Georg Sigmundt Wolffskeel, Hanns Caspar von Reuneck und Hanns Christoff Zobel Herrn bi[S. 546]schoffs zu Eystett abgesandte herr Georg Melchior von Aü, dombdechant, Hannß Ulrich von Grafeneck, herr Andreas Schulthaiß, licentiat, cantzler
  • Herrn probsts zu Ellwangen abgesandter Marx Caspar von Neühausen, rath und ambtman zu Dannenberg
  • Der stadt Nürnberg gesandte herr Jobst Friderich Tetzel und herr Paulus Beheim
  • Der stadt Rotenburg gesandte Georg Schnepff und Michel vom Berg, doctor
  • Der stadt Winßheim gesande Paulus Steffan, oberrichter, Jacob Hoffman, burgermeister und herr Georg Albert Burckhard, doctor Der stad Schweinfurt, Lorentz Göbel und Georg Spann, burgermeister, herr Paulus Prückner, doctor
  • Der stadt Weißenburg, Martin Minderlein, burgermeister, und herr Veit Roth, doctor.

Fürstlicher durchlaucht Brandenburg hinderlaßene räthe zu Onoltzbach mit verdecktem gesicht:

  • Christoff von Wallenfels
  • Ehrnreich von Saraü
  • Doctor Nicolaus Stadman, cantzler
  • Herr Lorentz Rogatz, kemmerling
  • Victorinus Streitberger, doctor
  • Martinus Eichelman, doctor
  • Lorentz Danner, doctor
  • Achatius Geisendörffer
  • Georg Schell, doctor
  • Lorentz Kuppelich, doctor
  • Doctor Simon Eisen, vicecantzler
  • Andreas Frobenius
  • Johannes Strobel, doctor
  • Johannes Hammerer, doctor
  • Samuel Greiß
  • Johann Hohenstein, doctor
  • Vitus Erasmus Hoßman, doctor
  • Johann Baptista Baum, doctor
  • Johann Papius, doctor, und Balthasar Braun, doctor, beede medici zu Onoltzbach
  • Johann Camerarius, doctor zu Nürnberg

S. 547

  • Bernhardt Stiber, doctor zu Rotenburg
  • Johann Kerrn, landschreiber[15]
  • Christoph Völcker
  • Johann Gumpelein
  • Zacharias Hornberger Magister
  • Wenceßlaus Gurgfelder

Darnach der 8 haubtstedt under- und oberhalb des gebirgs abgesandte mit unverdecktem gesicht:

  • Der stad Onoltzbach abgesande: Wolff Seubold, burgermeister, Wilibald Knoll, Hanns Fehler und Christoff Weber, alle des alten rhats, magister Paulus Mylius, stadschreiber
  • Der stad Kitzing gesandte: Hieronymus Weis senior und Veit Frischman des innern raths und stadschreiber
  • Der stad Schwobach: Wolff Ulbeck Elterer und Hannß Weber Jüngerer, burgermeister.
  • Der stadt Creilsheim: Cunradt Flößer burgermeister und Cunrad Hammerschmid des rhats
  • Der stadt Culmbach abgesandte: Paulus Krauß burgermeister und Johann Kerrn stadschreiber
  • Der stadt Hof: Georg Loyß des raths und Benedicts Keiser, stadschreiber.
  • Der stad Beirreüth: Joachim Sendelbeck, burgermeister, und Hannß Wolff Heller, stadschreiber
  • Der stad Wahnsigel: Sebastian Rößler, burgermeister, und Christoff Zeitler, stadschreiber

8.
Clag fürstlicher weibspersonenn
Der fürstlichen frau wittwen hofmeister Wolff Christoff von Lendersheim fürstlicher cammerath sampt der andern fürstlichen frauenzimmer hofmeistern gingen mit verdecktem angesicht, je drei in einem gliedt.

Denen folgeten:
Fürstlicher durchlaucht hinterlaßene wittwe, frau Sophia marggräfin zu Brandenburg, geborne hertzogin zu Braunschweig und Lunenburg, welche führeten herr Johann Casimir hertzog zu Sachsen und herr Christian hertzog zu Braunschweig und Lunenburg, bischoff zu Munden, welche mit gedecktem angesicht gingen, sowol alß auch die andern führer und nebenher uff jeder seiten ein trabant mit seiner hellenparten unverdeckt. Der klein Hannß oder der zwarg ging der fürstin nach und war das fürstliche frauenzimmer mit weißen trauerkleidern biß uff die erden bedeckt. Frau Dorothea Catharina des Heiligen Römischen Reichs burggräffin zu Meissen, geborne marggräffin zu Brandenburg, fürstlicher durchlaucht [S. 548] frau schwester, füreten hertzog Wolffgang Wilhelm pfaltzgraff bei Rhein und marggraff Johann Sigmundt zu Brandenburg.

Frau Catharina Sophia, weiland herrn pfaltzgraff Friderichs hinterlassene wittwe, geborne hertzogin zur Lignitz haben geführt herr Johann Georg, administrator hoher stifft Straßburg, marggraff zu Brandenburg, und herr Wolffgang graf von Hohenlohe etc.

Freülein Anna Maria, hertzogin zu Lignitz, füreten herr Gottfriedt graf zu Castel und herr Ludwig Casmir graf von Hohenlohe.

Freulein Aemilien, hertzogin von der Lignitz, füreten herr Ludwig Eberhard und herr Philips, beede grafen zu Öttingen gevettern.

Frau Dorothea, weiland herr pfaltzgrafen Carols hinterlasene wittiwen, geborne hertzogin zu Braunschweig und Lunenburgk, füreten herr Johann Günther graf zu Schwartzenburg, und herr Wolfgang graf zum Löwenstein.

Frau Elisabeth, geborne hertzogin zu Braunschweig und Lunenburg, gräfin von Hohenloh, wittwen, führten herr Ditterich graf zum Löbenstein und herr Albrecht Schenck zu Limpurg semper frei.

Frau Claram, geborne hertzogin zu Braunschweig und Lunenburg, gräfin zu Schwartzenburg, wittwe, haben geführt herr Carol und herr Conradt, beede erbschencken zu Limpurg semper frei, gevettern.

Freulein Sibyllen, hertzogin zu Braunschweig und Lunenburg, füreten herr Erasmus Schenck zu Limpurg und herr Heinrich Reuß von Plauen.

Dorotheam Sophiam, weilandt hertzog Carols pfaltzgrafen freülein, haben geführt herr Hanns Adam von Wolffsstein, freiher und herr Christoff Ferdinand Kenßky freiherr, rittmeister und ambtman zu Cadolßburg.

Frau Mechtildin, gräfin von Mannßfeld, geborne gräfin zu Passau, führeten Wolff Christoff, erbmarschalck zur Pappenheim, und herr Wolff, herr von Heideck.

Frau Sophia von Wolffstein, geborne gräfin zu Manßfeld, ward geführet von herrn Georg Friderich, herrn von Heideck, und herrn landrichter Hannß Jacob von Berlichingen.

Gräflich freulein von Dissoldt füreten herr Ludwig Veit Fuchs von Binbach, fürstlicher pfaltzischer raht neuburgischer und Ditterich, truchses von Wetzhausen. [S. 549]

Greflich freülein von Schlick füreten Hannß von Buchholtz und Hannß Wolff von Danhausen, ambtman zu Stauff.

Herren obermarschalcks freülein Sophia, geborne gräfin zu Mansfeldt, füreten Hanns Wolff von Eib, eystetischer obervogt zu Wahrberg und Georg Wilhelm Schenck von Gejern.

Denen folgete:
Der fürstlichen frau wittwen frauenzimmer, deßgleichen alle andere fürstliche frauenzimmer, nach Ordnung wie ihre fürsten gegangen, je 3 und 3 in einem glid und alweg zwen trabanten nebenher. Solchem fürstlichen frauenzimmer, dern an der zaal bei 51 persohnen, folgeten der adelichen räht und was sonsten von adelsweibern und Jungfrauen erschinnen, item anderer herrn räthweiber, deren 12 mit zweien trauer zügeln biß uff die erden.

9.
Weitter folgeten der fürstlichen cantzlei-, cammer- und renteiverwandte mannspersohnen, den die herrn des rhats zu Onoltzbach, so zum außschus der landschafft nicht deputirt. Ferner fürstliche durchlaucht furirer und sattelknecht sampt dem gantzen hofgesindt. Darauff die cantzlei-, cammer- und renteiverwandte weiber. Item der kirchen- und schuldiener auch des rahts weiber, sowol andere hoffdiner und burgersweiber, alle mit weisen hauben, letzlichen die gemeine burgerschafft von mannspersohnen, bei 158, welche trauerbinden trugen und hinten nachgingen. Wo sich die procession gesamlet und fortgangen Die anwesenden chur und fürsten sowol der abwesenden und anderer städt gesanden neben den fürstlichen räthen in der langen Stuben bei dem neüen keisers gemach. Das fürstliche und ander fraüenzimmer in der frauenzimmerstuben, der herr obermarschalck sampt allen comitatu im hofgarten, kirchendiener, cantores, instrumentisten und schuldiner sampt den Schülern in der schul, der fürstlichen räthe, kirchen- und schuldiner, auch cantzleiverwanden sampt des rahts und gantzen burgerschafft weiber in secretarii Völckels losament. Alß nun der ganze comitat bei hauffen, haben sich die schuler und geistlichen zum thor hinauß in der alten fürstin garten begeben und sind alßdann zum schloß über das brucklein zum hintern thor hinein und durch das schloß durchgangen, denen der gantze comitat obgesetzter ordnung nachgefolget. Fürter vom schloß aus hat man die fürstliche leich die Langen Gaßen über den marck biß in die stadtkirchen gefuhret und alßbald auß der kirchen alle mitgeführete pferdt wider in die stell gezogen. Die vom adel, welche brennende fackeln und fannen getragen, sind bei der leich in der kirchen stehendt blieben und haben das gantze brandenburgische wappen, oben zu dem haupt, die blutfannen zu den füssen, die andern fannen aber sampt den fackeln in ihrer ordnung uff beden seiten gehalten, biß zu end der leichpredig (wel[S. 550]che ein stundt nach der vesper durch herrn magister Ulrich Junium, ihrer fürstlichen durchlaucht hofprediger, gehalten worden) da dann die gantze procession voriger Ordnung nach sich wider nach hof verfüget.

Sonsten sind in der kirchen höltzer gemacht gewesen, darein man nach verrichter predig den tag und die nacht über die fannen gesteckt, biß man des andern tags die leich widerumb abgeholet. So hat man auch nicht allein die gantze proceßion vom schloß biß zur kirchen uff beeden seiten mit trabanten beglaitet, sondern es sind noch 200 burger mit ihren wehren geordnet gewesen, die dem gemeinen gesind, daß sie nicht in oder durch die ordtnung gelauffen, gewehret, wie dann auch alle stadthor hirzwischen desto stercker bewacht worden.

Die folgende nacht ist die fürstliche leich in der stadkirchen stehend blieben und durch die vom adel, welche die leich und die fackel getragen, allweg sechs uf einmal, nach gewisen stunden auch allweg von 12 trabanten, so neben der leich gegangen, abgewechselter weiß bewacht worden. Den folgenden dritten Pfingstag oder dinstag, den 14. junii, haben sich chur und fürsten, wie auch alle gesande und andere, so der fürstlichen leich das gleid zu derselben ruhbettlein nach Heilsbrun geben wollen, nach eingenommener früesuppen (weiln zu Heilßbrunn wegen vilfeltiger ungelegenheit nicht wol zu Speisung zukommen gewesen) umb 8 uhr vormittag obberürter Ordnung gemeß durch das schloß mit der proceßion und fürtragung deß creützes wider in die pfarrkirchen begeben, von dannen man die fürstliche leich biß für daß schloßthor uff den zimmerplatz bei dem schießhaus (da der chur, fürsten und herren auch fürstinnen und frauenzimmer und anderer pferd und kutschen zum auffsitzen gewartet) und dann ferner nach Heilßbrun zum fürstlichen begrebnus gebühret und sovil müglich die ordnung im reiten und fahren (alß zuvorn im gehen) gehalten, damit alß man nach Heilsbrunn gelanget, man die ordenliche proceßion desto richtiger anstellen mögen. Da hat man auch gemeltes tages, morgens frü umb 6 hor, das leuten angefangen und es mit den unterschiedlichen zaichen und zusammenschlagen gehalten wie bei dem vorigen tag, es auch so lang continuirt, biß man mit der leich den berg hinauffkommen.

Da man nun durch den waldt uf Heilßbrunn (alda der herr abt magister Abdias Wickner mit 30 priestern in chorröcken sowol die schulproceßion mit clagmenteln und trauerbinden uffgewarttet) hinaußkommen, hat sich meniglich von pferden und kutschen begeben und sich seiner vorigen ordnung gebraucht und der fürstlichen leich das gleid volgendts ins closter zu derselben rhubettlein gegeben, wie dann 4 vom adel, alß Bernhard von Hutten, Josua Potigkamer, ambtman zu Wahnsigel, Georg Erckinger von Lendersheim, ambtman zu Streitberg, und Ditterich von Eib, ambtman zu Kreglingen, item der frauenzimmer hofmeister uff anleitung [S. 551] des herrn grafen zu Mannßfeldt, alß obermarschalcks die gantze procession voriger ordnung nach, biß ins closter und in die kirchen angestellet und ins werck gesetzt haben. Josua Potigkammer, brandenburgischer ambtman zu Wahnsigel und Thirstein, und Wilhelm von Rotenhan haben die chur und fürsten und die gesanden in ordtnung gestehet, Bernhard von Hutten uf fördern Franckenberg, brandenburgischen raht, und Georg Burckhart von Büttlar haben die fürstinnen sambt den fürstlichen frauenzimmern in Ordnung gebracht.

Christoff von Eckersberg, brandenburgischer ambtman zu Selb, und Veit Ditterich von Eib sind generaldirectores über diese gantze ordnung gewesen, damit derselben in allen puncten also gelebet und nachgesetzet würde.

Die leichceremonien sind am gedachten Pfingstag alhie umb 8 hor vormittag also verricht worden

Ceromoniae observatae
In exequiis serenissimi sancte christianissimi principis ac domini domini Georgii Friderici marchionis brandenburgici ducis borussiae qui in vera invocatione filii dei feria III paschae die XXVI. aprilis anno christi MDCIII intra IX et X horam, ante meridianam Onoltzbachii placide obdormivit feria III pentecostes die XIV. iunii institutis: quod cadaver desitudinis ipsius sanctae recordationis in Monasterio Fontium salutarium ad maiorum suo- rum ibidem requiescentium cinceres delatum et in tumbam ante multos annos, pia mortalitatis et immortalitatis meditatione praeparatam solenni pompa repositum est hora VIII ante meridiem chorus scholasticus in temp- lum monasterii in quo praesentes erant ecclesiae ministri et omnes politici una cum civibus eorundem uxoribus et filiabus choro item puellari et agricolis decenter deductus fuit ibidemquae subsistens tractim ac devote cecinit.

Ecce quomodo moritur iustus
2. Hoc finito progressus chorus versus templum sancte Michaelis subsequente presbyterio domino praefecto, questore officiali scriba iudice, consulibus senatoribus civibus et rusticis puellis virginibus et matronis inter eundem cantavit: Mit frid und freüd ich fahr dahin,

Si bona suscepimus
3. Gott der vatter wohn unnß bei
Postquam perventum est in templum S. Michaelis Totus chorus: Media Vita in morte sumus. Item
Mitten wir im leben sind
[S. 552]Maiores: Mitten in dem todt anficht
Puellae: Mitten in der hellen angst
Totus chorus: Credo quod redemtor meüs vivit usque ad repetitionem
Aliquot pueri ad summam aram consistentes: In meinem elend gantz aüs
Totus chorus repetitionem: Et renovabuntur tenuo etc.
Pueri ante altare: Christ ist die warheit und etc.
Totus chorus versiculum: Lauda anima mea dominum
Pueri ad aram: Mit fried und freud in guter ruh etc. durchaus
Totus chorus repetitionem: Et renovabutur tenuo etc.
Puellae: In meinem elend war diß mein trost etc. gantz
4. Legebatur psalmus XC cum brevi summaria Lutheri Germanice
Totus chorus cantabat: Herr Jesu Christ war etc.
5. Legebatur epistola dominicae XXV. Trinitatis, una cum sumaria domini magistri Andreae Pangratii ita ut precatio eidem epla correspondens lectioni praemitterertur.
Totus chorus maiores et puellae: Wir glauben all etc.
Item: Nu bitten wir den Heiligen Geist etc. more usitato
6. Habebatur concio ex dicto Pauli, Rom 8. si deus pro nobis post concionem pueri ad aram mitt fried und freud ich fahr etc.
Totus chorus: O wie seelig ist der todt
Pueri idem: Das macht ehr war Gottes sohn. Verus II
Totus chorus: O wie seelig ist der tod
Pueri: Den hastu allen fürgestelt. Versus III
Totus chorus: O wie seelig ist der tod
Pueri: Er ist das heil und selig liecht etc. Versus IV
Puellae: O wie seelig ist der tod
7. Conclusionis loco
Diaconus: Ich weiß, daß mein erlöser lebt
Chorus: Und er wird mich hernach auß der erden etc.
Diaconus legit collectam pro defunctis in exequiis usitatam addita in fine benedictione ad populum communi.

Nota bene
Chorus puellaris sub processione funebri inter eundum a monasterio usque ad templum S. Michaelis cantavit seorsum:
Herr Jesu Christ wahr mensch und Gott
Mitt fried und freüd ich fahr dahin

Vesperi canebatur
1. Herr Jesu Christ wahr mensch und Gott.
2. Legebatur psalmus 85 cum summa brevi doctor Lutheri
3. Wenn mein stündlein vorhanden ist Nicolai Hermani
[S. 553] 4. Habebatur concio
5. Canebatur iam masta quiesce querela

Nota bene
Mitt dem leüten und zusammenschlagen wurd es hie und anderswo, wie auch zu Onoltzbach, mit unterschidlichen Zeichen gehalten, wie dann auch bald nach unsers gnedigsten herren todt alle dinstag, biß uff Pfingsten, umb 9 hor vormittag in allen kirchen wechselsweiß ein pulß nach dem andern geleütet, ider ein viertheil stund, und dann biß uff 10 hor mit allen glocken zugleich zu S. Michael, im spital, in der Closterkirchen und zu S. Lorentzen zusammengeschlagen wurde.

Seltzame anzeigungen und wunder, welche vor und nach unsers gnedigsten herren tödlichem abgang geschehen
Den 7. aprilis uff den abendt ist von etlichen leüten zu Nürnberg gegen dem nidergang auf Fürt zu am himel gesehen worden: Erstlich ein großer drach, welcher feüer und blut gespeiet, und gegen ihme ein blauer und weißer löw, hinter disem ein heervolck, über dem drachen ein adler und baß darüber ein regenbogen. Nach solchem hat man einen großen man und hinter ihm abermals ein kriegsvolck gesehen.

Den 3. maii, das ist am 8. tag nach unsers gnedigsten herren tod,[16] hat herr Joachim Ernst marggraff zu Brandenburg, alß ihre fürstliche gnad den ersten schuß in ihres herren vettern landen gethun, bei Onoltzbach am Steinbach bei Rauenzell, zwischen 9 und 10 hor vormittag eine hindin geschoßen, darinnen ein wildkalb gefunden woren, welches 2 hälß und köpff, 2 hertz, 2 lungen, 2 miltz, 2 mägen doch nür 4 füsse und einen außgang gehabt.

Den 28. maii ist ein hirschkalb im ambt Cadolßburg in Dillenberg nechst bei dem faltz durch einen köler gefünden und von etlichen persohnen zuvor lebendig gesehen worden, welches gleichsfals 2 köpff, 2 schlund, wie auch im leib alles gedoppelt gehabt, doch nür mit 4 fußen und einem außgang.

Damalß ist auch fürgeben, daß ein pfau und ein visch ebnermassen mit 2 häubten unterhalb des gebirgs sei gesehen worden.
Den 15. junii, den nechsten tag nach unsers gnedigsten fürsten und herrn hochlobseligster gedechtnus begrebnus, hat man das waßer im schloßgraben zu Onoltzbach in blut verwandelt gesehen, sowoln etliche tag hernach, wenn man einen stein hineingeworffen, hat es über sich gesprützet wie lauter blut.

[S. 554] Eben umb dise zeit soll es zu Hall in Schwaben blut und todenköpff geregnet haben, welche alßbaldt, wann man sie angerüret, zerfallen und zunichten worden. Gott wende die deütung den feinden christliches namens zu und behüte unser gnedigsten herrschaft, land und leüt für allem unglück und ubel, amen.

Anmerkungen

  1. Zitiert nach Rösler, Maria (Hg.): Enoch Widman, S. 539-554. Überschrift: "Marggraf Georg Friderich stirbt".
  2. Marginalie: "1. Blutfannen."
  3. Marginalie: "2. Marggraffthumb Brandenburg".
  4. Marginalie: "3. Preüßen".
  5. Marginalie: "4. Stetin".
  6. Marginalie: "5. Pommern".
  7. Marginalie: "6. Cassuben".
  8. Marginalie: "7. Wenden".
  9. Marginalie: "8. Schlesien".
  10. Marginalie: "9. Jegerndorff".
  11. Marginalie: "10. Burggraffthumb Nürnberg".
  12. Marginalie: "11. Rügen".
  13. Marginalie: "12. Zollern".
  14. Marginalie: "Das gantze chur- und fürstliche brandenburgische wappen".
  15. Dieser und die nächsten 4 Einträge sind mit einer geschweiften Klammer zusammengefasst, die auf das Wort "secretarii" verweist.
  16. Marginalie: "Monstra".