Der Ritter und die Försterstochter

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Der Ritter und die Försterstochter

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 379, 146r-146v (online)
Ausgaben Bolte, Johannes: Ein Augsburger Liederbuch vom Jare 1454, S. 228f.
Übersetzungen
Forschung

Transkription[1]

Es rytt ein ritte(r) stoltz
Für eines forsters holtz
Secht da gegnet im des forsters dierne
Ich Sag ewch auff die trewe mein
Ir muost ein pfand ab ziehe(n)
Junckfraw laßt mir mein gewant
Ich setz ewch ein anders pfant
Secht da setzes ir den doren
Der hett wede(r) nasen noch die oren
Das der dören solte sein
Das nam sy ir henttelein
Seyt gottwolkum(m)e(n) mein kolbette(r) her(r)e
[146v] Rückt ein wenig anher paß
Ir seytt mir ein tayll zuo ferre / Da er rucken began
Da wärd er ein frölich man /
Da stieß er ir das kömet in die täss/ch\en
Secht so trinckt ma(n) wein auß einer flassen
Die flasch die waß her(r)en
Da kam guotte(r) wein ein
Vnd wer sy nü(n) hultze(n) gewese(n)
Alßo sprach das dochte(r)lin
Es wer ssein wol genesse(n)

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; moderne Unterscheidung von i und j; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.