Dw wunderbarer gott

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Dw wunderbarer gott

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565, 41r-42r (online)
Ausgaben Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 132f.
Übersetzungen
Forschung

Transkription[1]





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Dw wunderbarer gott
Wie stannd noch denne gepot
Die himell vnd die erdenn
Vnd alles das do werdenn
Von ersten wollest aus nichten
Das ist auß seinen pflichten
Verpundenn vnnd behafft
Dir aynig herr das schafft
Das du des bist gewaltig
Die schrifft vill manigualtig
Sich wunderparlich nennt
Wer dise rettersch kenndt
Der stat mir bey besunder
Ist das nit woll ein wunder
Vier ding mit einem namen
Die nie zue samen komenn
In ir natur vnnd krafft
Vnd yedes aygenn schafft
Sich sunderlichenn haltet
Das erste des lufftes waltet
Dar inn es hat sein ganngk
[41v] Vill manig jare vnnd lanngk
Hat es darinn gewonneth
Des feüers das annder moneth
Dar aus von erste es kam
Wie das sein maister zam
Der es darinn hanndelt
Das drit auff erdenn wanndelt
Zue schaden manichem man
Das seldenn ye gewann
Kain maister darfur kunst
So gibt das vier gunst
Dem wasser vonn natur
Das manig grob gebawer
Sich frewt vnd seine kinder
Der aller ding ein vinder
Von ewig allweg ist
Woll pillich das du bist
Ein wunderer geheissenn
Seyt aller erdenn kaissenn
Mit sampt der himel dach
Dein gewalt sich nie enbrach
[42r] Er wer dem vnnt(er)thenig
Kain rettersch fürsten wenig
Sich deinem hoff ist bergenn
Noch kum ich mit den zwergen
Zue vill der kunste reckenn
Vnkunst hat sich nit bedeckenn
Wie gern ich dir enber
Sich daubt mein langß mere
Darwmb die veder stat
Fürstlichs kindt nym rath

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; moderne Unterscheidung von i und j; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.