Ein mist pfütz vnd ein pfüll

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Ein mist pfütz vnd ein pfüll

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 19r (online)
Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr. M 50, 141r (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 13v; 160r-160v (online)
Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek: Cod. poet. et philol. 2° 7, 243v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 167v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 2.4. Aug. 2°, 88rb (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 29.6. Aug. 4°, 57r (online)
Ausgaben Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 497
Keller, Adelbert (Hg.): Alte gute Schwänke, S. 92
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 93
Übersetzungen
Forschung

Synopse der Überlieferung[1]

Cod. Quart. 565 Mscr. M. 50 Cgm 713, 13v Cgm 713, 160r-160v Cod. poet. et philol. 2° 7 Cod. 76.3. Aug. 2° 2.4. Aug. 2° 29.6. Aug. 4°
Von dingen die eyn(er)leie[2] sein Von eytel geschwister kinder

[3] Item Ein mist pfütz vnd ein pfüll Vnd ein sessel vnd ein stull Vnd ein geig vnd ein fiedell Vnd ein panck vnd ein sydell Vnd ein vischer vnd ein ferg Vnd ein pytell vnd ein scherg Vnd ein zyg vnd ein gayß Vnd ein fyßt vnd ein schayß Vnd ein clemer vnd ein steyger Vnd ein fidler vnd ein geyger Vnd ein tanntz vnd ein ray Da sind ye zway vnd zway ainerlay

Ein mistpfutsch vnd ein pful Vnd ein seßel vnd ein stul Vnd ein vischer vnd ein ferg Vnd ein putel vnd ein scherg Vnd ein melmacher vnd ein mullnn(er) Vnd ein weinslauch vnd ein fuller Vnd ein zig vnd ein geiß Vnd ein fist vnd ein scheiß Vnd ein klimer vnd ein steiger Vnd ein fidler vnd ein geyger Vnd ein tantz v<nd> ein rey Das sind ye zwey vnd eynerley

[4] Ein mistpfacz vnd ein pful Vnd ein sessel vnd ein stul Vnd ein geig vnd ein fidel Vnd ein pauck vnd ein panck vnd ein sidel Vnd ein fischer vnd ein ferg Vnd ein putel vnd ein scherg Vnd ein zig vnd ein geiß Vnd ein fist vnd scheiß Vnd ein cliner vnd ein steiger Vnd ein fidler vnd ein geiger Vnd ein tantz vnd ein rey Da sein ye zwey vnd zwey einerley

[5] <E>yn mistpfücz vnd ein pful Ein sessel vnd ein stul Ein vischer vnd ein ferg Ein püttel vnd ein scherg Ein zig vnd ein geiß Ein vist vnd ein scheiß Ein clym(er) vnd ein steyger Vnd ein vidler vnd ein yeiger [160v] Vnd ein tandz vnd ein rey Do sein ye zwei vnd zwey eyn(er)ley

Ain mistpfutz vnd ain pfuol Ain sessel vnnd ain stuol Ain vischer vnnd ain ferg Vnd ain butel vnd ain scherg Vnd ain melmacher vnd ain muoller Vnd ain weinschlauch vnd ain füller Vnd ain zick vnd ain gaiß Vnd ain fist vnd ain schaiss Vnd ain climer vnd ain steiger Vnd ain fidler vnd ain geiger Vnd ain dantz vnd ain ray Das sind ye zway vnd zway ainerlay

EIn mistpfücz vnd ein pful Ein sessel vnd ein stul Ein vischer vnd ein ferg Ein putel vnd ein scherg Vnd ein zig vnd ein geiß Vnd ein vist vnd ein scheiß Vnd ein clymer vnd ein geiger Vnd ein tancz vnd ein rey Da sein ye zway vnd zwey einerley

Ein mist pfuczt vnd ein pfull Ein sessel vnd ein pful stull Ein fischer vnd ein ferch Ein putel vnd ein scherch Ein zig vnd ein geys Ein fist vnd ein scheys Ein climer vnd ein steiger Ein fidler vnd ein geiger Ein ochs vnd ein rint Diß sein alle geschwistret kind

Ein mistpfücz vnd ein pful Vnd ein sessel vnd ein stul Vnd ein fischer vnd ein ferg Vnd ein pütel vnd ein scherg Vn(d) ein melmacher vn(d) ein mulner Vn(d) ey(n) weil schlauch vnd ein fuller Vnd ein zyg vnd ein gaiß Vn(d) ein fist vnd ein schayß Vnd ein klimer vnd ein steiger Vnd ey(n) fidler vn(d) ein geyger Vnd ein tancz vnd ein ray Daz sein ye zway vn(d) zway aynerlay

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
  2. Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 93, liest "eyner lere".
  3. Am linken Rand Bleistifteintragung von moderner Hand "15.".
  4. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "28".
  5. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "123".