Göttinger Liebesbrief 5 (B131)
|
Göttinger Liebesbrief 5 (B131) | |
|---|---|
| AutorIn | Edelend Schreiber (gefälschte Signatur) |
| Entstehungszeit | 1458 |
| Entstehungsort | Göttingen |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Göttingen, Stadtarchiv: Nr. 620, Frgm. 5 |
| Ausgaben | Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 330f. Schmidt, Gustav: Erdichtete Liebesbriefe des XV. Jahrh. in niederdeutscher Sprache |
| Übersetzungen | Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 330f. |
| Forschung | Altenhöfer, Florian: Edelend Schreiber; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 174 |
Der Brief ist Teil der Briefserie Göttinger Liebesbriefe (Briefserie).
Inhalt
Die Frau bekräftigt ihren Dienstwillen und dankt dem „leuen gulden frunt“ für das zugesandte Geld. Sie berichtet, bei Frau Wedekint Swanenflogel 16 Ellen schönen Stoff gekauft zu haben, doch stehe noch ein Restbetrag aus. Auf Rat Hermann Konemunds bittet sie ihn, beim Kaufmann dafür zu bürgen, und erwartet eine schriftliche Antwort. Sie beklagt, er habe sie neulich auf dem Kirchhof aus Hochmut nicht angesehen, und verspricht, ihn bald zu besuchen. Der Brief endet mit einer Segensformel, ihrer Namenssignatur und einer erneuten Dienstversicherung.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 174)