Göttinger Liebesbrief 6 (B132)
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Göttinger Liebesbrief 6 (B132) | |
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| AutorIn | Edelend Schreiber (gefälschte Signatur) |
| Entstehungszeit | 1458 |
| Entstehungsort | Göttingen |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Göttingen, Stadtarchiv: Nr. 620, Frgm. 6 |
| Ausgaben | Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 330-333 Schmidt, Gustav: Erdichtete Liebesbriefe des XV. Jahrh. in niederdeutscher Sprache |
| Übersetzungen | Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 330-333 |
| Forschung | Altenhöfer, Florian: Edelend Schreiber; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 174 |
Der Brief ist Teil der Briefserie Göttinger Liebesbriefe (Briefserie).
Inhalt
A Gereimte Einleitung
Der Brief beginnt mit 18 Versen, in denen der Sprecher seinen Dienst bekräftigt, die Geliebte grüßt, den möglichen Verlust ihrer Liebe beklagt, seine Treue versichert und trotz des schmerzlichen Getrenntseins auf eine Vereinigung hofft.
B Antwort der Frau
Sie dankt für die fünf Goldgulden und erklärt, sie habe Hermann Konemund zugesagt, ihm am nächsten Tag zwei Ellen Stoff zu geben. Dafür solle der Adressat vor dem zweiten Messläuten im Kramladen bürgen. Sie verspricht die Rückzahlung und stellt ein Treffen bis Mittwochabend in Aussicht. Der Brief endet mit einer Segensformel und ihrer Namenssignatur.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 174)