Klopf an, klopf an! Dein lieb wolgetan (Hans Rosenplüt)

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Klopf an, klopf an! Dein lieb wolgetan

AutorIn Hans Rosenplüt
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565, 64v (online) (einzig bislang eingepflegter Zeuge; muss noch systematisch erfasst werden)
Ausgaben Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 168f.
Schade, Oskar: Klopfan, S. 27-29
Übersetzungen
Forschung

Transkription[1]

Nach Q 565:

Klopffan Klopffan

Item klopffan
Dein lieb wolgetan
Die dir in deinem hertzen layd
Tag vnd nacht zue allerzeyt
Vnd habe zu dir solichen verlanngen
Vnd in seinem hertzen layt gefanngen
Vnd sol zu dir / komen schyer
Vnd leben nach deines hertz(e)n begir
Das dein hertz erfrewt were
Mit dem dw ye von ir begert hast
Mit fre(u)ntlich(e)n wort(e)n aus irem roten mund
Die do gien aus hertzen grundt
Vnd das dich die lieb in freüden sech
Vnd das in kurtz geschech
Sprich amen das es dir war wer

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; moderne Unterscheidung von i und j; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.