Klopfan, klopfan! Ich waiß ein freulein wolgetan (Hans Rosenplüt)

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Klopfan, klopfan! Ich waiß ein freulein wolgetan

AutorIn Hans Rosenplüt
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565, 66v (online) (einzig bislang eingepflegter Zeuge; muss noch systematisch erfasst werden)
Ausgaben Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 172f.
Schade, Oskar: Klopfan, S. 28f.
Übersetzungen
Forschung

Transkription[1]

Nach Q 565:

Klopffan

Klopffan Klopffan
Ich wais ein Ffreülein wol getan
Die hat einen roten mundt
Vnd ein hertz in lieb entzunt:
Zway eüglein praun Darzue ein kurtz kyn
Ein grüeblein darein
Ein sibella stirn Ein weysse kelen
Zway wenglein rot ein lauters Fell
Ich wünsch dir auch die aadelleichenn
Die macht dich allezeyt freüdennreich
Vnd wo dir wirt ir gepot
So soltu es halten an allenn spot
Dw solt irenn dienst nit vermeydenn
Ich wunsch dir auch das haymlich leydenn
Von schonner ffrauen wegen
Ffarhin got muß dein pflege(n)

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; moderne Unterscheidung von i und j; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.