Lob der Frauen (Pseudo-Heinrich der Teichner) (B275)
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Lob der Frauen; Lob der Frauen V | |
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| AutorIn | Pseudo-Heinrich der Teichner |
| Entstehungszeit | Überlieferung um 1510 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 5919, 137r-137v und 139r |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob: Lob der Frauen V; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 431 |
Inhalt
Der Sprecher kündigt eine neue Rede über die Frauen an. Nach einer Segensbitte folgt ein Preis der Frauen: Sie seien edel, würdig und zu preisen sowohl auf Erden als auch im Himmel, da durch sie Fürsten, Ritter und Grafen geboren werden. Frauen heißen „Leidvertreiberinnen“, weil sie auch die Mütter der Priester sind, die den Menschen Umkehr und Trost ermöglichen. Selbst der höchste geistliche Würdenträger verdanke sein Leben einer Frau. Ohne Priester würden die Christen in der Sünde bleiben, nichts von Gott wissen und ohne Sakramente sterben. Deshalb mahnt der Sprecher die Laien, Priesterschaft und Frauen gleichermaßen zu ehren. Er selbst wolle die Frauen höher loben als alle Schätze der Welt. Achte eine Frau auf sich, so stehe ihr Gott bei. Der Text endet mit einer Anrufung Mariens und der Autorsignatur.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 431)