Manich man kumpt do manch man ist

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Wer seinen pulenn nit leicht

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 21v (online)
Prag, Nationalmuseum: Cod. X A 12, 4r (Nr. 12[1]) (online)
Noch zu identifizierende Handschrift, vgl. Eschenburg, Johann Joachim: Denkmäler altdeutscher Dichtkunst, S. 425
Ausgaben Eschenburg, Johann Joachim: Denkmäler altdeutscher Dichtkunst, S. 425
Haltaus, Carl (Hg.): Liederbuch der Clara Hätzlerin, S. LXIX
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 99
Übersetzungen
Forschung

Transkription[2]

Cod. Quart. 565 Cod. X A 12 ???
Laid chomt uß lieb

[3]Item manich man kumpt do manich man ist Vnd manich man wais nit wer manich man ist West manich man wer manich manich man wer Manich man erpüt manich man gros ere

Manig man chomt | Da manig man ist Manig man waiss nit | Wer manig man ist West manig man wer | manig man wär So | tätt manig man manigem mann zucht vn(d) ere

[4]Manch mann kommt da manch man ist, Manch mann weiss nicht was manch man brist Wüsste manch man wer manch mann wär, Manch mann erböte manch mann ehr. Manch mann frauen und priester ehrt, Und seine Kinder das beste lehrt, Und schämt sich auch wenn er übel thut, Der hat ein's weisen mannes muth.

Anmerkungen

  1. Zählung nach Haltaus, Carl (Hg.): Liederbuch der Clara Hätzlerin, S. 42.
  2. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
  3. Das gesamte Gedicht ist durch eine vertikale geringelte Linie links am Rand markiert.
  4. Zitiert nach Eschenburg, Johann Joachim: Denkmäler altdeutscher Dichtkunst, S. 425.