Pfaffen werden in ein vogelhaus gesetzt (Enoch Widman)
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Pfaffen werden in ein vogelhaus gesetzt | |
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| AutorIn | Enoch Widman |
| Entstehungszeit | 1596 |
| Entstehungsort | Hof |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) |
| Ausgaben | Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) |
| Übersetzungen | |
| Forschung | |
Text
[1] In diesem jhar, alß ettliche pfaffen zu Augspurg böse stuck gethan und die von Augspurg zum bischoff schickten, wie sie mit den ubelthetern, so sie in banden hetten, handlen solten, entbot ihnen der bischoff spöttlich (meinete, sie hetten nichts mit ihn zu handlen, sie gehörten unter seinen stab, solten sie derohalben ledig lassen oder ihme zuschicken und ja nicht gefangen oder hand an sie gelegt haben) sie soltens in ein vogelhaus sperren und singen lassen. Diesem urtheil folgeten die von Augspurg, setzten die pfaffen in ein eisern vogelhaus, henckten sie zu den Berlachthurn heraus und lissen sie hungers sterben.
Anmerkungen
- ↑ Zitiert nach Rösler, Maria (Hg.): Enoch Widman, S. 15. Marginalie: "Pfaffen werden in ein vogelhaus gesetzt".