Walfart ins Grimmenthal (Enoch Widman)
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Walfart ins Grimmenthal | |
|---|---|
| AutorIn | Enoch Widman |
| Entstehungszeit | 1596 |
| Entstehungsort | Hof |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) |
| Ausgaben | Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) |
| Übersetzungen | |
| Forschung | |
Text
[1] Anno 1503 ist auch die grosse walfarth zu Unser Lieben Frauen ins Grimmenthal, unter dem grafen zu Hennenberg, Wirtzburger bisthumbs, angegangen, da ein solches zulauffen gewesen furnemlich wegen der scheußlichen kranckheit der Franzosen, das zu Pfingsten uff einmal bei 300 schwartzer reuter oder moren durch Schlesien dahinkomen sindt. Und weil zu dieser Grimmenthalischen Walfarth die leut, durch des teuffels antreiben, offtmalß wider ihren willen und vorsatz gehling fort musten und kein rhu hetten, biß sie dahin kamen, ist von solchem unbedechtigen lauffen und rennen das Sprichwort entstanden: „Es kömbt ihn an, wie das lauffen ins Grimmenthal.“ Von der Regenspurgischen Walfarth besihe drunten das 1516. jhar!
Anmerkungen
- ↑ Zitiert nach Rösler, Maria (Hg.): Enoch Widman, S. 249. Marginalie: "Walfart ins Grimmenthal".