Göttinger Liebesbrief 3 (B129): Unterschied zwischen den Versionen

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| überlieferung      = Göttingen, Stadtarchiv: Nr. 620, Frgm. 3
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| ausgaben          = [[Schmidt, Gustav: Erdichtete Liebesbriefe des XV. Jahrh. in niederdeutscher Sprache]]
| ausgaben          = [[Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe]], S. 326-329<br />[[Schmidt, Gustav: Erdichtete Liebesbriefe des XV. Jahrh. in niederdeutscher Sprache]]
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| forschung          = [[Altenhöfer, Florian: Edelend Schreiber]]; [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 173
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Der Brief ist Teil der Briefserie [[Göttinger Liebesbriefe (Briefserie)]].
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==Inhalt==
Die Frau bekräftigt ihren Dienstwillen, dankt für den erhaltenen Brief und bedauert, dass das geplante Treffen am Montag nach Martinstag ausgefallen ist. Sie versichert, er sei der einzige Mann, dem sie schreibe, obwohl viele um sie werben und ihr sogar sechs Gulden für ein Stelldichein geboten wurden. Sie nennt die bisher geliehene Summe und bittet, sie noch am selben Abend auf zwei Goldgulden zu erhöhen, die sie vollständig zurückzahlen wolle. Das Geld brauche sie für Stoff, den sie für einen bevorstehenden Tanz benötige. Der Brief endet mit einer Segensformel, der erneuten Geldbitte und ihrer Namenssignatur.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 173)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Brief]]

Aktuelle Version vom 4. Januar 2026, 16:40 Uhr

Göttinger Liebesbrief 3 (B129)

AutorIn Edelend Schreiber (gefälschte Signatur)
Entstehungszeit 1458
Entstehungsort Göttingen
AuftraggeberIn
Überlieferung Göttingen, Stadtarchiv: Nr. 620, Frgm. 3
Ausgaben Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 326-329
Schmidt, Gustav: Erdichtete Liebesbriefe des XV. Jahrh. in niederdeutscher Sprache
Übersetzungen Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 326-329
Forschung Altenhöfer, Florian: Edelend Schreiber; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 173

Der Brief ist Teil der Briefserie Göttinger Liebesbriefe (Briefserie).

Inhalt

Die Frau bekräftigt ihren Dienstwillen, dankt für den erhaltenen Brief und bedauert, dass das geplante Treffen am Montag nach Martinstag ausgefallen ist. Sie versichert, er sei der einzige Mann, dem sie schreibe, obwohl viele um sie werben und ihr sogar sechs Gulden für ein Stelldichein geboten wurden. Sie nennt die bisher geliehene Summe und bittet, sie noch am selben Abend auf zwei Goldgulden zu erhöhen, die sie vollständig zurückzahlen wolle. Das Geld brauche sie für Stoff, den sie für einen bevorstehenden Tanz benötige. Der Brief endet mit einer Segensformel, der erneuten Geldbitte und ihrer Namenssignatur.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 173)