Göttinger Liebesbrief 6 (B132): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Brief ist Teil der Briefserie [[Göttinger Liebesbriefe (Briefserie)]].
==Inhalt==
===A Gereimte Einleitung===
Der Brief beginnt mit 18 Versen, in denen der Sprecher seinen Dienst bekräftigt, die Geliebte grüßt, den möglichen Verlust ihrer Liebe beklagt, seine Treue versichert und trotz des schmerzlichen Getrenntseins auf eine Vereinigung hofft.
===B Antwort der Frau===
Sie dankt für die fünf Goldgulden und erklärt, sie habe Hermann Konemund zugesagt, ihm am nächsten Tag zwei Ellen Stoff zu geben. Dafür solle der Adressat vor dem zweiten Messläuten im Kramladen bürgen. Sie verspricht die Rückzahlung und stellt ein Treffen bis Mittwochabend in Aussicht. Der Brief endet mit einer Segensformel und ihrer Namenssignatur.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 174)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
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Aktuelle Version vom 4. Januar 2026, 16:52 Uhr

Göttinger Liebesbrief 6 (B132)

AutorIn Edelend Schreiber (gefälschte Signatur)
Entstehungszeit 1458
Entstehungsort Göttingen
AuftraggeberIn
Überlieferung Göttingen, Stadtarchiv: Nr. 620, Frgm. 6
Ausgaben Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 330-333
Schmidt, Gustav: Erdichtete Liebesbriefe des XV. Jahrh. in niederdeutscher Sprache
Übersetzungen Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 330-333
Forschung Altenhöfer, Florian: Edelend Schreiber; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 174

Der Brief ist Teil der Briefserie Göttinger Liebesbriefe (Briefserie).

Inhalt

A Gereimte Einleitung

Der Brief beginnt mit 18 Versen, in denen der Sprecher seinen Dienst bekräftigt, die Geliebte grüßt, den möglichen Verlust ihrer Liebe beklagt, seine Treue versichert und trotz des schmerzlichen Getrenntseins auf eine Vereinigung hofft.

B Antwort der Frau

Sie dankt für die fünf Goldgulden und erklärt, sie habe Hermann Konemund zugesagt, ihm am nächsten Tag zwei Ellen Stoff zu geben. Dafür solle der Adressat vor dem zweiten Messläuten im Kramladen bürgen. Sie verspricht die Rückzahlung und stellt ein Treffen bis Mittwochabend in Aussicht. Der Brief endet mit einer Segensformel und ihrer Namenssignatur.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 174)