Göttinger Liebesbrief 7 (B133): Unterschied zwischen den Versionen
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Der Brief ist Teil der Briefserie [[Göttinger Liebesbriefe (Briefserie)]]. | |||
==Inhalt== | |||
Die Frau bestätigt, dass die zwei Ellen Stoff wie gewünscht an Hermann Konemund gehen und bietet an, sie zurückzunehmen, falls sie ihm nicht gefallen. Auf seine Bitte wegen der Schnur fürs Badelaken antwortet sie, sie habe von dem überbrachten Geld mehrere Wäschestücke gekauft und werde sie ihm bald schicken. Sie gesteht, sich nicht getraut zu haben, ihn um so viel Geld für Tuch zu bitten, und sorge sich nun, weil sie die Hälfte des Geldes behalten habe. Zugleich versichert sie, alles Geliehene zurückzuzahlen, ihn bald aus der Bürgschaft zu lösen und stets an ihn zu denken. Der Brief endet mit einer Segensformel und ihrer Namenssignatur. | |||
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 174f.) | |||
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Aktuelle Version vom 4. Januar 2026, 17:01 Uhr
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Göttinger Liebesbrief 7 (B133) | |
|---|---|
| AutorIn | Edelend Schreiber (gefälschte Signatur) |
| Entstehungszeit | 1458 |
| Entstehungsort | Göttingen |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Göttingen, Stadtarchiv: Nr. 620, Frgm. 7 |
| Ausgaben | Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 332f. Schmidt, Gustav: Erdichtete Liebesbriefe des XV. Jahrh. in niederdeutscher Sprache |
| Übersetzungen | Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 332f. |
| Forschung | Altenhöfer, Florian: Edelend Schreiber; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 174f. |
Der Brief ist Teil der Briefserie Göttinger Liebesbriefe (Briefserie).
Inhalt
Die Frau bestätigt, dass die zwei Ellen Stoff wie gewünscht an Hermann Konemund gehen und bietet an, sie zurückzunehmen, falls sie ihm nicht gefallen. Auf seine Bitte wegen der Schnur fürs Badelaken antwortet sie, sie habe von dem überbrachten Geld mehrere Wäschestücke gekauft und werde sie ihm bald schicken. Sie gesteht, sich nicht getraut zu haben, ihn um so viel Geld für Tuch zu bitten, und sorge sich nun, weil sie die Hälfte des Geldes behalten habe. Zugleich versichert sie, alles Geliehene zurückzuzahlen, ihn bald aus der Bürgschaft zu lösen und stets an ihn zu denken. Der Brief endet mit einer Segensformel und ihrer Namenssignatur.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 174f.)