Göttinger Liebesbrief 8 (B134): Unterschied zwischen den Versionen

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| überlieferung      = Göttingen, Stadtarchiv: Nr. 620, Frgm. 8
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Der Brief ist Teil der Briefserie [[Göttinger Liebesbriefe (Briefserie)]].
==Inhalt==
===A===
Der Brief beginnt mit einer Dienstversicherung und der Sentenz, dass Lüge und Betrug schlimmer seien als Diebstahl.
===B=== 
Die Frau dankt für die Geldzahlung, mit der sie den Krämer bezahlen konnte, und kündigt an, den Adressaten bald aus seiner Bürgschaft zu entlassen. Sie betont, sie habe nur seinetwegen um Geld gebeten – damit auch er Stoff erhalte – und vermutet, er bereue inzwischen, dass sie ihm gefalle. Wenn er sie liebe, solle er Hermann Konemund weiteres Geld geben, um die Swanenflogelsche auszuzahlen; die Rückzahlung verspreche sie bis Dreikönig. Der Brief endet mit einer Segensformel und ihrer Namenssignatur.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 175)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Brief]]

Aktuelle Version vom 4. Januar 2026, 17:17 Uhr

Göttinger Liebesbrief 8 (B134)

AutorIn Edelend Schreiber (gefälschte Signatur)
Entstehungszeit 1458
Entstehungsort Göttingen
AuftraggeberIn
Überlieferung Göttingen, Stadtarchiv: Nr. 620, Frgm. 8
Ausgaben Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 332-335
Schmidt, Gustav: Erdichtete Liebesbriefe des XV. Jahrh. in niederdeutscher Sprache
Übersetzungen Bockmann, Jörn/Busch, Nathanael (Hg.): Göttinger Liebesbriefe, S. 332-335
Forschung Altenhöfer, Florian: Edelend Schreiber; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 175

Der Brief ist Teil der Briefserie Göttinger Liebesbriefe (Briefserie).

Inhalt

A

Der Brief beginnt mit einer Dienstversicherung und der Sentenz, dass Lüge und Betrug schlimmer seien als Diebstahl.

B

Die Frau dankt für die Geldzahlung, mit der sie den Krämer bezahlen konnte, und kündigt an, den Adressaten bald aus seiner Bürgschaft zu entlassen. Sie betont, sie habe nur seinetwegen um Geld gebeten – damit auch er Stoff erhalte – und vermutet, er bereue inzwischen, dass sie ihm gefalle. Wenn er sie liebe, solle er Hermann Konemund weiteres Geld geben, um die Swanenflogelsche auszuzahlen; die Rückzahlung verspreche sie bis Dreikönig. Der Brief endet mit einer Segensformel und ihrer Namenssignatur.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 175)