Weißheit von truncken lewtenn: Unterschied zwischen den Versionen

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'Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 18r ([https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:32-1-10013942725 online])<br />Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen A III 19<ref>Bei [[Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565]], S. 85, falsch angegeben: Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek, Hs. 94, 4b.</ref>, 3r<br />Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr. M 50, 152v ([https://digital.slub-dresden.de/ppn276819853 online])<br />Harvard, Houghton Library: MS Ger 74, 38v ([http://nrs.harvard.edu/urn-3:FHCL.HOUGH:4871475 online])<br />Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. 1590, 120v-121r ([https://digital.ub.uni-leipzig.de/object/viewid/0000010697 online])<br />München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 8v-9r; 156r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00061175/image_1 online])<br />Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Cod. 5339a, 36v ([https://dlib.gnm.de/item/Hs5339a online])<br />Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 174r ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/hab_mss76-3-aug-f online])<br />Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 2.4. Aug. 2°, 63ra ([https://diglib.hab.de/mss/2-4-aug-2f/start.htm online])
 
'''Uneigenständige Versionen (Verse 5-8 als Teil eines größeren Textes):'''<br />
[[Bescheidenheit (Freidank)]], 85, 8a-d<br />[[Ach suessi frucht du bist mir wert]], 8-11<ref>[[Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565]], S. 89, verweist noch auf eine weitere Quelle in einer "nicht näher bezeichneten Straßburger Hs." bei [[Seiler, Friedrich: Die kleineren deutschen Sprichwörtersammlungen der vorreformatorischen Zeit und ihre Quellen]], S. 382. Es handelt sich dabei um die Handschrift Straßburg, Seminarbibliothek: Cod. C. VI. 7, die 1870 verbrannt ist. Sie enthält eine lateinisch-deutsche Version der [[Bescheidenheit (Freidank)]], ist also keine distinkte Quelle.</ref>
 
| ausgaben          = [[Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt]], S. 563<br />[[Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565]], S. 88<br />[[Simon, Eckehard: Priamel]], S. 156, 163
| ausgaben          = [[Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt]], S. 563<br />[[Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565]], S. 88<br />[[Simon, Eckehard: Priamel]], S. 156, 163
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== Synopse der Überlieferung<ref>Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.</ref> ==
== Synopse der Überlieferung<ref>Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.</ref> ==
 
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Alter wîbe minne
und junger liute sinne
und kleiner rosse loufen
sol nieman tiure koufen.
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Alter wib minn
Vnd junger lu(e)t sinn
Vn(d) clainer roß loffen
Sol niema(n) tu(e)r kouffen
<nowiki>[...]</nowiki>
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== Anmerkungen ==
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[[Kategorie:Quelle Obszönrede]]
[[Kategorie:Quelle Priamel]]
[[Kategorie:Quelle Priamel]]

Aktuelle Version vom 10. Januar 2026, 17:44 Uhr

Weißheit von truncken lewtenn

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Eigenständige Versionen:

'Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 18r (online)
Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen A III 19[1], 3r
Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr. M 50, 152v (online)
Harvard, Houghton Library: MS Ger 74, 38v (online)
Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. 1590, 120v-121r (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 8v-9r; 156r (online)
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Cod. 5339a, 36v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 174r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 2.4. Aug. 2°, 63ra (online)

Uneigenständige Versionen (Verse 5-8 als Teil eines größeren Textes):
Bescheidenheit (Freidank), 85, 8a-d
Ach suessi frucht du bist mir wert, 8-11[2]

Ausgaben Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 563
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 88
Simon, Eckehard: Priamel, S. 156, 163
Übersetzungen
Forschung Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 563

Synopse der Überlieferung[3]

Eigenständige Versionen

Cod. Quart. 565 Cod. Donaueschingen A III 19 Mscr. M 50 MS Ger 74 Ms. 1590 Cgm 713, 8v-9r Cgm 713, 156r Cod. 5339a Cod. 76.3. Aug. 2° 2.4. Aug. 2°
XXII[4] Der ding sol man keins tewr kaüffen

[5]Item Weißheit von truncken lewten Vnd wider geben nach powtenn Vnd alter weiber schöne Vnd zerprochener glockendone Vnd junger ffruen synn Vnnd alter man mynn Vnd treger pferd lauffen Das sol niemant teüer kauffe(n)

Weißheit von truncken leüten Vnd wider geben nach peüten Vnd allter weiber schön Vnd zu prochner glocken dön Vnd iunger frauen synn Vnd allter man mynn Vnd treger pferdt lauffen Die sol nyemant theür kauffen

Weißheit von truncken lewten Vnd widergeben nach pewten Vnd alter weiber schon Vnd zubrochenn glocken gedon Vnd junger frawen synne Vnd allter man mynne Vnd treger pferd lauffen Des sol nyemant tewer kauffen

WEisheit vo(n) druncke(N) leut(e)n Vnd wid(er)gebe(n) nach peut(e)n Vn(d) alt(er) weib schon Vn(d) zuproch(e)n glocke(n) don Vn(d) junger frauen sin [121r] Vn(d) alter man min Vn(d) treg(er) pfer lauffe(n) Das sol niema(n)t deuer kauff(e)n

Trunk(e)n man(n) syn(n)e Alte(r) man(n) myn(n)e Zerbroch(e)n glogg(e)n dön vn(d) ju(n)g(er) fraw(e)n syn(n)e schön w(e)r die kaufft De(r) wirt beschiss(e)n on kat

[6]Weißheit von druncken leuten Vnd wider geben nach pewten [9r] Vnd alter weiber schon Vnd zubrochner glocken don Vnd junger frawen synn Vnd alter man mynn Vnd treger pfert lawffen Das soll nyemant tewer kawffen

[7]<W>Eisheit von truncken leüten Vnd wider geben nach peuten Vnd alter weiber schön Vnd zu prochner glocken dön Vnd junger frawen synn Vnd alter man mynn Vnd treger pferd lauffen Die schol nymant teür kauffen

Weisheit von truncken leüten Vnd wider geben nach peüten Vnd alter weiber schon Vnd zurproch(e)n glocken don Vnd jung(er) frauen synn Vnd alter mann mynn Vnd treger pferd lauffen Das sol nyma(n)t teür kauffen

WEisheit von truncken lewtten Vnd widergeben nach pewten Vnd alter weiber schön Vnd zu prochener glocken getön Vnd junger frawen synn Vnd alter man(n) myn(n) Vnd treger pfert lauffen Das sol nymant tewer kauffen

Weyßheyt vnd wicz von truncken leuten Vnd widergeben nach peüten Vnd auch alter weyber schon Vnd zü prochen glocken don Vnd junger weyber witz vnd syn Vnd alter mener lieb vnd myn Vnd alter treger pferd laüffen Der ding sol man keins kaüffen

Uneigenständige Versionen

Bescheidenheit (Freidank), 85, 8a-d[8] Ach suessi frucht du bist mir wert, 8-11

[...] Alter wîbe minne und junger liute sinne und kleiner rosse loufen sol nieman tiure koufen. [...]

[...] Alter wib minn Vnd junger lu(e)t sinn Vn(d) clainer roß loffen Sol niema(n) tu(e)r kouffen [...]


Anmerkungen

  1. Bei Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 85, falsch angegeben: Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek, Hs. 94, 4b.
  2. Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 89, verweist noch auf eine weitere Quelle in einer "nicht näher bezeichneten Straßburger Hs." bei Seiler, Friedrich: Die kleineren deutschen Sprichwörtersammlungen der vorreformatorischen Zeit und ihre Quellen, S. 382. Es handelt sich dabei um die Handschrift Straßburg, Seminarbibliothek: Cod. C. VI. 7, die 1870 verbrannt ist. Sie enthält eine lateinisch-deutsche Version der Bescheidenheit (Freidank), ist also keine distinkte Quelle.
  3. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
  4. Bleistifteintrag von moderner Hand.
  5. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "8".
  6. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "10.".
  7. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "105".
  8. Zitiert nach Bezzenberger, Heinrich Ernst (Hg.): Fridankes Bescheidenheit, S. 144.