Von einer schonen frauen: Unterschied zwischen den Versionen

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Recht sam ein hundt der minich lafft<br />
Recht sam ein hundt der minich lafft<br />
Die weil ain ander an dem poden hafft<br />
Die weil ain ander an dem poden hafft<br />
Gott gesegenn euch ich muess uber feld<br />
Mir wirt hie weder prot noch gelt<br />
Ich hab pey euch eyn pos gesuech<br />
Doch hab ich ein wurcz in meiner pruch<br />
Wan si die frauen sech(e)n vnd gucz(e)n<br />
So werden si lach(e)n vnd smuoz(e)n<br />
Vnd trag sie wurcz hie vnt(er) meiner chutt(e)n<br />
Da mit man macht die syndt putt(e)n


== Anmerkungen ==
== Anmerkungen ==

Aktuelle Version vom 26. April 2026, 15:18 Uhr

Von einer schonen frauen

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn Berlin, Staatsbibliothek: Mgq 2370, 35v (online)
Überlieferung
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung

Transkription[1]

Von eine(r) schone(n) fraue(n)

Mich fragt ein schone frau wer ich werr
Ich sprach ich pin ein pfeuffer
Da sprach sy pfeuff jung(er) man
Las sehenn ob ich tanczen kann
Da sprach ich ziecht auf rede knie
Wann ich euch wol lustigen siech
Das ir werdt tanncz(e)n vnd springenn
So wil ich geenn mein pfeyffenn pringen
Vnd wil euch den ror in den mundt stassenn
Vnd wil euch zwen seck vor der tur lassen
Do sprach si so pfeuf vns lang den reyen
Hastu anders ein guete schalmeyen
So dunck mich es sey ein sack pfeyff
Wan ich hind(e)n daran greiff
So vindt ich ain sack hangen am rar
Vnd pfist du mir ain gancz jar
Noch magstu mich tanczes nit ersett(e)n
Es werr auf pencken od(er) auf pett(e)n
So wolt ich mit dir tancz(e)n vnnd springen(n)
Das dir dein sack pfeyff mues clingen
Recht sam ein hundt der minich lafft
Die weil ain ander an dem poden hafft

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; moderne Unterscheidung von i und j; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.