Ain wurst
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Ain wurst | |
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| AutorIn | Sigismund Gossembrot, vgl. Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Bd. 4/1, S. 228 (online) |
| Entstehungszeit | um 1449 (vgl. Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Bd. 4/1, S. 228 (online)) |
| Entstehungsort | Augsburg |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Heidelberg, Universitätsbibliothek: Cpg 314, *16r[1] (online) |
| Ausgaben | Anonymus: Futilitates Germanicae medii aevi ad fidem codicum manu script, S. 15; Bartsch, Karl: Kleine Mittheilungen; Classen, Albrecht/Dinzelbacher, Peter: Futilitates Germanicae Medii Aevi redivivae, S. 149 |
| Übersetzungen | Classen, Albrecht/Dinzelbacher, Peter: Futilitates Germanicae Medii Aevi redivivae, S. 149 |
| Forschung | |
Transkription[2]
No(ta). ain wrst ist \, wz/ vn(d) wirt vn(d) playpt ain wrst / den darm blaust man am erst auff / so ist er ain wrst / da(r) nauch fült ma(n) in so wyrt er ain wrst / da(r) nauch ist ma(n) die wrst so fult si die därm im layb auch zuo ain(er) wrst / da(r) nauch scheyst mans vn(d) ist der derk a(u)ch ain wrst / da(r) nauch fressnz die sew vn(d) fült in die därm a(u)ch zuo ain(er) wrst / also f entspringt die wrst in dem sw darm vn(d) kompt wyd(er) in den sw darm vn(d) pleypt allweg ain wrst
Anmerkungen
- ↑ Bei Anonymus: Futilitates Germanicae medii aevi ad fidem codicum manu script, S. 15, fälschlich 1; bei Classen, Albrecht/Dinzelbacher, Peter: Futilitates Germanicae Medii Aevi redivivae, S. 149, fälschlich 13.
- ↑ Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.