Eroberung der Stadt Fudana

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Eroberung der Stadt Fudana

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565, 48r-51r (online)
Ausgaben Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 145-147
Übersetzungen
Forschung

Transkription[1]

Demnach der Vnüberwindlichst Fürst vnd herr, Herr Zagel, mit der gewaltigen Weitberüembten, vessten vnd Edlen stat Fudanna, Iren Wurzpüchsen vnd anderer darzugehöriger vhralter Priuilegien halber, vffsässig worden, Also, d(a)z solcher Ihr streit vff gepflogenen vnderhandlung[2], vber alle Furgeschlagene mittel, nicht verglichen werden mögen, Sondern endlich gar Zu einer Offenen Vhed vnd Krieg gelangt, Zun denn[3] bede Partheyen ein ernstlich Treffen einander angebotten[4], Zu welchem Ende sich der Furst mit grossenn vncosten, Zu allerley gemeinem Kriegsvolk Insunderheit vmb nachbeschribene Obersten vnd Befelchshabere Beworben, vnd allehie[5] Inn Bestallung gennom(m)en, Erstlich dem Herrn Von Standauff, Zu einem Fenderich, den Von Kliebenbacg Zum Obersten [48v]

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; moderne Unterscheidung von i und j; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.
  2. Kully liest "underhandlungen".
  3. Kully liest "Zu dem".
  4. Kully liest "dargebotten".
  5. Kully liest "allezeit".