Es saß ein junckffrau in einem garten

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Warvmb hat got der herr allain brot vysch gessen

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565, 35r (online)
Ausgaben Keller, Adelbert (Hg.): Erzählungen aus altdeutschen Handschriften, S. 483
Köhler, Reinhold: Zwei und vierzig alte Rätsel und Fragen, S. 515
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 122
Schupp, Volker (Hg.): Deutsches Rätselbuch, S. 55, 286
Übersetzungen
Forschung

Transkription[1]

Item Es saß ein junckffrau in einem garten
Vnd wolt ires pulenn warten
Do rayt ein schonner jüngling für
Vnd sprach liebe junckfrau laßt mir
Mein lanckhals in eur(e)n rauch ars
Do sprach sie
Nain ich samer der lieb herr sand brecht
Ich bescharn erst nechte(n)
Het ich sein nechten mir beschorn
Ich günd euch sein recht wol
Rat was ist das:
Das ist ein pferd vnd ein gart das pferd: ist der lannckhals vnd der gart ist der rauch ars den het sie gemet sunst het sie im sein wol begünd.

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; moderne Unterscheidung von i und j; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.