Wenn du ein fotzen nutzen solst
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Es kamen drey vogell geflogen | |
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| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565, 42v (online) |
| Ausgaben | A., F.: Beiträge zur Rätselforschung, S. 483 Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 140 |
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| Forschung | |
Transkription[1]
[2]Item wenn Du ein fotzen nutzen solst vnd die prauchen zue vier nützn vnd du solst Sie nit praute(n) wie vnd warzue wolstu sie prauchen So thue im also myn sie zum ersten vnd setz sie in ein kirchen so komen dan die pauren vnd laynen ir spiß darein Das ist ein nutz Zum andern nym vnd hencks sie einem storch an hals So klaubt er frösch darein das ist der annder nutz / zum dritte(n) nym Sie vnd hencks einem an das maul Der kain part hat / so hat er darnach ein feüchte(n) part / Das ist der drit nutz / Zum vierte(n) Setz sie in ein kuchen vnd mach oder grab darein / ein prunnen / So hastu wasser Das ist der viert nutz / also haßtu sie vnd haßt Ir nit gepraut / vnd dennoch genützt
Anmerkungen
- ↑ Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; moderne Unterscheidung von i und j; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
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