Es ist ein gemeyner sytt

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Es ist ein gemeyner sytt

AutorIn Anon.
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565, 16v (online)
Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen 104, 205ra-b (online)
Karlruhe, Badische Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen A III 19, 4v[1] (online).
Ausgaben Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung, S. 46
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 85
Von Laßberg, Joseph (Hg.): Lieder-Saal, Band 3, S. 205
Übersetzungen
Forschung

Synopse der Überlieferung[2]

Cod. Quart 565 Cod. Donaueschingen 104 Cod. Donaueschingen A III 19
CLXXXXIX.























Item Es ist ein gemeyner sytt Das der zers vnd der schmidt Albegen müssen stan So sie zu der arbait sullen gan

<I>ch hett ain buln daz wand ich Die hett ain and(er)n das waiß ich Nu hut er sich Das sin icht betor als mich Nie noch niemer Nach dinem willen wie du wilt D(es) dienstes mich gen dir nit pfilt Sid ez ir nit ze h(e)rtzen gat Vnd ir gemüt an truwe stat Liept ich ir als sy liept mir So hett ich al min fröd von ir Könd ich ir huld erwerb(e)n wol Das ich ir iemer dienen sol Luft mir lieb laidet fry Mus dir iemer wonen by Biß stett Vn(d) folg nit falscher rett Aller tugent anfang vn(d) end Min hertz ich dir vff gnad send Stetter trü ist nütz gelich Wer sy haltet stetticklich Bül behalt sin trü an mir Min trü sol iemer warten dir Ez ist ain gemelicher sitt Daz ain zerß vn(d) ain smit [205rb] Ze allen ziten musent stan So sy ir antwerck wöllent han
























[3]Es ist ain gemeiner sit Das der zers vnd der schmidt Allwegen musen stan So sie zu der arbeit sullen gan

Anmerkungen

  1. Bei Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 85, falsch angegeben: Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek, Hs. 94, 4b.
  2. Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e.
  3. Der gesamte Text ist in der Handschrift mit roter Farbe durchgestrichen, was wieder versucht wurde zu entfernen.