Klage über die Arglist der Klaffer (B60)
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
|
Klage über die Arglist der Klaffer (B60) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung um 1530 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Berlin, Staatsbibliothek: Mgf. 488, 385r-387r |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klinger, Jacob: Klage über die Arglist der Klaffer; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 107 |
Inhalt
Der Sprecher fühlt sich unschuldig in Ungnade gefallen und verdächtigt einen verleumderischen Klaffer, der wohl seinen Platz eingenommen habe. Er ruft Gott an, schwankt zwischen Verzweiflung, Rechtfertigungswunsch und Rachegedanken, kann seine Liebe aber nicht verbergen. Die Dame weist seine mündlichen wie schriftlichen Erklärungen als „Gockelmär“ ab; einst suchte sie seine Nähe, nun will sie ihn loswerden. Er klagt das wechselhafte Glück an, beschließt jedoch zu schweigen, um Spott zu vermeiden. Am Ende fragt er sich, ob sein Leid göttliche Strafe sei.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 107)