Das alter ist also getan

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Das alter ist also getan

AutorIn Anon.
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart 565, 16v (online)
Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr. M 50, 151r-151v (online)
Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. 1590, 118v (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 16r; 161v-162r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 168v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 2.4. Aug. 2°, 62va (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 29.6 Aug. 4°, 24v (online)
Ausgaben Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 86
Übersetzungen
Forschung

Synopse der Überlieferung[1]

Cod. Quart 565 Mscr. M 50 Ms. 1590 Cgm 713, 16r Cgm 713, 161v-162r Cod. 76.3. Aug. 2° Cod. 2.4. Aug. 2°
XVI Vom Altter Von des alters zuuersicht Von alter

Das alter ist also getan Das es macht manichen kindischen weisen man Vnd macht news gewant beschabenn Vnd macht still manichen freien knab(e)n Vnd macht manichen wilden zam Vnd macht manichen geraden lam

Vnd macht manichen Frauen dynn(er) entwicht Das alles ist des alters zuu(er)sicht

Das allter ist so getan Das es macht zu eine(m) kinde manchen weisen man Es machet newes gewant beschaben Vnd machet stille manchen freyen knaben Vnd machet manchen wilden zam Vnd machet manchen geraden lam [151v] Es machet ploß manchen rawen kocher Es machet vin<stere> vnd swartze arßlocher Vnd machet manchen frawen dyener entwicht Das ist des alters zuuersicht

DAs alt(er) ist so getan Das es auß kint macht ein weisse(n) ma(n) Es macht newes gewant beschab(e)n Vn(d) machet stil manig freie(n) knab(e)n Vn(d) machet mang(en) wild(en) zam(m) Vn(d) machet mang(en) gerade(n) lam(m) Vn(d) machet ploß manig(en) kocker Vn(d) machet vinst(er) schwarcz arschloch(er) Vn(d) machet manig(en) frauw(n) dien(st?) entwicht [119r] Das ist des alters zuu(er)sicht

[2]Das alter ist also getan Das es macht zu kind manchen weißen man Vnd macht news gewant beschaben Vnd macht still manchen freihen knaben Vnd macht manchen wilden zam Vnd macht manchen geraden lam Vnd macht ploß manchen rawen kocher Vnd macht swartze ars locher Vnd macht manchen frawen diner entwigt Das ist des alters zuu(er)sicht

[3]<D>as alter ist also gethan Das es macht kind mannig weisen man Vnd macht neuß gewand beschaben Vnd macht stil mannig frayen knaben Vnd macht manchen wilden zam Vnd macht manchen geraden lam Vnd macht ploß manchen rauhen köcher Vnd macht vinster fwartze arslocher Vnd machen frawen diner entwicht

DAs alter ist also getan Das es macht kindt manchen weisen man Vnd macht newes gewant beschaben Vnd macht stil manchen freien knaben Vnd macht manchen wilden zam Vnd macht manichen geraden lam Vnd macht ploß manichen rawhen köcher Vnd macht vinstere swarcze arßlöcher Vnd macht manichen frawen diener entwicht Das ist des alters zuuersicht

Das alter ist also gethan Das es zu kindt macht manichen man Es macht newes gewant beschaben Vnd macht stil manichen freyen knaben Vnd macht manichen wilden zam Vnd macht macht manichen geraden lam Vnd macht pla manichen rauen kocher Vnd macht vinster schwarcze locher Vnd macht manichen frawen dinez entwicht Ditz ist des alters zuuersicht

Das alter das ist so getan Das es macht ey(n) |kint| manch(e)n weysen man Es macht news gewant beschaben Vn(d) macht still ma(n)ch(e)n freien knab(e)n Vnd macht ma(n)ch(e)n wilden zam Vn(d) macht ma(n)ch(e)n gerad(e)n lam Vnd macht ploß mange(n) rawh(e)n köcher Vnd machet vinster swarcz arslocher Vn(d) macht manig fraw(e)n diener entwicht Das ist des alters zuuersicht

Anmerkungen

  1. Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e.
  2. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "39.".
  3. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "129.".