Liebespein (B58): Unterschied zwischen den Versionen

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==Inhalt==
==Inhalt==
Der Sprecher (oder Sprecherin; das Geschlecht ist nicht eindeutig) erklärt, dass er im  
Der Sprecher fühlt sich im Herzen tödlich verwundet und jagt vergeblich – das ersehnte „Wild“ entzieht sich ihm. Da die Liebe ihn meidet, wolle er die Hunde zurückrufen und selbst wie ein Pilger weiterziehen. Er verflucht Amor, der ihm Schlaf, Essen und Trinken raube, und fürchtet, am Zweifel zu sterben, wenn die Geliebte ihn nicht erhört.
Grunde des Herzens tödlich verwundet sei und dass er vergebens jage: Das Wild sei
schneller als ein Reh. Er werde seinen Hunden auftragen, aufzugeben. Weil ihn die  
Liebe meide, sei alles, was er versuche, vergebens. Es sei besser, dass er Muschel und Stab
nehme und als Pilger ausziehe. Direkte Anrede an ›Amor, das süße Kind‹ (20: ''Amor […] suese wicht''): Er soll verflucht sein, wenn er ihn zugrunde richte. Amor raube ihm  
Essen, Trinken und Schlaf. Er sterbe an seinem Zweifel, wenn sie ihn nicht erhöre.


([[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 105)
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 105)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Klagerede]]
[[Kategorie:Quelle Klagerede]]

Aktuelle Version vom 3. Januar 2026, 20:31 Uhr

Liebespein (B58)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung Ende 14. Jhd.
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Den Haag, Koninklijke Bibliotheek ’s-Gravenhage Cod. 128 E 2, 52va-52vb
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 105

Inhalt

Der Sprecher fühlt sich im Herzen tödlich verwundet und jagt vergeblich – das ersehnte „Wild“ entzieht sich ihm. Da die Liebe ihn meidet, wolle er die Hunde zurückrufen und selbst wie ein Pilger weiterziehen. Er verflucht Amor, der ihm Schlaf, Essen und Trinken raube, und fürchtet, am Zweifel zu sterben, wenn die Geliebte ihn nicht erhört.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 105)