Weißheit von truncken lewtenn: Unterschied zwischen den Versionen

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== Synopse der Überlieferung<ref>Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e.</ref> ==
== Synopse der Überlieferung<ref>Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.</ref> ==


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|style="white-space: pre; vertical-align:top;"|XXII<ref>Bleistifteintrag von moderner Hand.</ref>
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<ref>Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "6".</ref><span style="color:#FF0000">I</span>
<ref>Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "8".</ref><span style="color:#FF0000">I</span>tem Weißheit von truncken lewten
<span style="color:#FF0000">V</span>nd wider geben nach powtenn
<span style="color:#FF0000">V</span>nd alter weiber schöne
<span style="color:#FF0000">V</span>nd zerprochener glockendone
<span style="color:#FF0000">V</span>nd junger ffruen synn
<span style="color:#FF0000">V</span>nnd alter man mynn
<span style="color:#FF0000">V</span>nd treger pferd lauffen
<span style="color:#FF0000">D</span>as sol niemant teüer kauffe(n)
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Weißheit von truncken leüten
Vnd wider geben nach peüten
Vnd allter weiber schön
Vnd zu prochner glocken dön
Vnd iunger frauen synn
Vnd allter man mynn
Vnd treger pferdt lauffen
Die sol nyemant theür kauffen
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<span style="color:#FF0000">'''W'''</span>eißheit von truncken lewten
<span style="color:#FF0000">V</span>nd widergeben nach pewten
<span style="color:#FF0000">V</span>nd alter weiber schon
<span style="color:#FF0000">V</span>nd zubrochenn glocken gedon
<span style="color:#FF0000">V</span>nd junger frawen synne
<span style="color:#FF0000">V</span>nd allter man mynne
<span style="color:#FF0000">V</span>nd treger pferd lauffen
<span style="color:#FF0000">D</span>es sol nyemant tewer kauffen
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Trunk(e)n man(n) syn(n)e
Alte(r) man(n) myn(n)e
Zerbroch(e)n glogg(e)n dön
vn(d) ju(n)g(er) fraw(e)n <del>syn(n)e</del> schön
w(e)r die kaufft
De(r) wirt beschiss(e)n on kat
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<ref>Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "105".</ref><'''W'''>Eisheit von truncken leüten
Vnd wider geben nach peuten
Vnd alter weiber schön
Vnd zu prochner glocken dön
Vnd junger frawen synn
Vnd alter man mynn
Vnd treger pferd lauffen
Die schol nymant teür kauffen
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Version vom 10. Januar 2026, 10:22 Uhr

Weißheit von truncken lewtenn

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 18r (online)
Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen A III 19[1], 3r
Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr. M 50, 152v (online)
Harvard, Houghton Library: MS Ger 74, 38v (online)
Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. 1590, 120v-121r (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 8v-9r; 156r (online)
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Cod. 5339a, 36v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 174r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 2.4. Aug. 2°, 63ra (online)
Ausgaben Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 563
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 88
Simon, Eckehard: Priamel, S. 156, 163
Übersetzungen
Forschung Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 563

Synopse der Überlieferung[2]

Cod. Quart. 565 Cod. Donaueschingen A III 19 Mscr. M 50 MS Ger 74 Ms. 1590 Cgm 713, 8v-9r Cgm 713, 156r Cod. 5339a Cod. 76.3. Aug. 2° 2.4. Aug. 2°
XXII[3]

[4]Item Weißheit von truncken lewten Vnd wider geben nach powtenn Vnd alter weiber schöne Vnd zerprochener glockendone Vnd junger ffruen synn Vnnd alter man mynn Vnd treger pferd lauffen Das sol niemant teüer kauffe(n)

Weißheit von truncken leüten Vnd wider geben nach peüten Vnd allter weiber schön Vnd zu prochner glocken dön Vnd iunger frauen synn Vnd allter man mynn Vnd treger pferdt lauffen Die sol nyemant theür kauffen

Weißheit von truncken lewten Vnd widergeben nach pewten Vnd alter weiber schon Vnd zubrochenn glocken gedon Vnd junger frawen synne Vnd allter man mynne Vnd treger pferd lauffen Des sol nyemant tewer kauffen

Trunk(e)n man(n) syn(n)e Alte(r) man(n) myn(n)e Zerbroch(e)n glogg(e)n dön vn(d) ju(n)g(er) fraw(e)n syn(n)e schön w(e)r die kaufft De(r) wirt beschiss(e)n on kat

[5]<W>Eisheit von truncken leüten Vnd wider geben nach peuten Vnd alter weiber schön Vnd zu prochner glocken dön Vnd junger frawen synn Vnd alter man mynn Vnd treger pferd lauffen Die schol nymant teür kauffen

Anmerkungen

  1. Bei Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 85, falsch angegeben: Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek, Hs. 94, 4b.
  2. Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
  3. Bleistifteintrag von moderner Hand.
  4. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "8".
  5. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "105".