Weißheit von truncken lewtenn: Unterschied zwischen den Versionen

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Trunk(e)n man(n) syn(n)e
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Das sol nyma(n)t teür kauffen
Das sol nyma(n)t teür kauffen
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<span style="color:#FF0000">'''W'''E</span>isheit von truncken lewtten
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<span style="color:#FF0000">V</span>nd widergeben nach pewten
<span style="color:#FF0000">V</span>nd alter weiber schön
<span style="color:#FF0000">V</span>nd zu prochener glocken getön
<span style="color:#FF0000">V</span>nd junger frawen synn
<span style="color:#FF0000">V</span>nd alter man(n) myn(n)
<span style="color:#FF0000">V</span>nd treger pfert lauffen
<span style="color:#FF0000">D</span>as sol nymant tewer kauffen
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Weyßheyt vnd wicz von truncken leuten
Vnd widergeben nach peüten
Vnd auch alter weyber schon
Vnd zü prochen glocken don
Vnd junger weyber witz vnd syn
Vnd alter mener lieb vnd myn
Vnd alter treger pferd laüffen
Der ding sol man keins kaüffen
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Version vom 10. Januar 2026, 10:58 Uhr

Weißheit von truncken lewtenn

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 18r (online)
Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen A III 19[1], 3r
Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr. M 50, 152v (online)
Harvard, Houghton Library: MS Ger 74, 38v (online)
Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. 1590, 120v-121r (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 8v-9r; 156r (online)
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Cod. 5339a, 36v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 174r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 2.4. Aug. 2°, 63ra (online)
Ausgaben Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 563
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 88
Simon, Eckehard: Priamel, S. 156, 163
Übersetzungen
Forschung Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 563

Synopse der Überlieferung[2]

Cod. Quart. 565 Cod. Donaueschingen A III 19 Mscr. M 50 MS Ger 74 Ms. 1590 Cgm 713, 8v-9r Cgm 713, 156r Cod. 5339a Cod. 76.3. Aug. 2° 2.4. Aug. 2°
XXII[3] Der ding sol man keins tewr kaüffen

[4]Item Weißheit von truncken lewten Vnd wider geben nach powtenn Vnd alter weiber schöne Vnd zerprochener glockendone Vnd junger ffruen synn Vnnd alter man mynn Vnd treger pferd lauffen Das sol niemant teüer kauffe(n)

Weißheit von truncken leüten Vnd wider geben nach peüten Vnd allter weiber schön Vnd zu prochner glocken dön Vnd iunger frauen synn Vnd allter man mynn Vnd treger pferdt lauffen Die sol nyemant theür kauffen

Weißheit von truncken lewten Vnd widergeben nach pewten Vnd alter weiber schon Vnd zubrochenn glocken gedon Vnd junger frawen synne Vnd allter man mynne Vnd treger pferd lauffen Des sol nyemant tewer kauffen

WEisheit vo(n) druncke(N) leut(e)n Vnd wid(er)gebe(n) nach peut(e)n Vn(d) alt(er) weib schon Vn(d) zuproch(e)n glocke(n) don Vn(d) junger frauen sin [121r] Vn(d) alter man min Vn(d) treg(er) pfer lauffe(n) Das sol niema(n)t deuer kauff(e)n

Trunk(e)n man(n) syn(n)e Alte(r) man(n) myn(n)e Zerbroch(e)n glogg(e)n dön vn(d) ju(n)g(er) fraw(e)n syn(n)e schön w(e)r die kaufft De(r) wirt beschiss(e)n on kat

[5]Weißheit von druncken leuten Vnd wider geben nach pewten [9r] Vnd alter weiber schon Vnd zubrochner glocken don Vnd junger frawen synn Vnd alter man mynn Vnd treger pfert lawffen Das soll nyemant tewer kawffen

[6]<W>Eisheit von truncken leüten Vnd wider geben nach peuten Vnd alter weiber schön Vnd zu prochner glocken dön Vnd junger frawen synn Vnd alter man mynn Vnd treger pferd lauffen Die schol nymant teür kauffen

Weisheit von truncken leüten Vnd wider geben nach peüten Vnd alter weiber schon Vnd zurproch(e)n glocken don Vnd jung(er) frauen synn Vnd alter mann mynn Vnd treger pferd lauffen Das sol nyma(n)t teür kauffen

WEisheit von truncken lewtten Vnd widergeben nach pewten Vnd alter weiber schön Vnd zu prochener glocken getön Vnd junger frawen synn Vnd alter man(n) myn(n) Vnd treger pfert lauffen Das sol nymant tewer kauffen

Weyßheyt vnd wicz von truncken leuten Vnd widergeben nach peüten Vnd auch alter weyber schon Vnd zü prochen glocken don Vnd junger weyber witz vnd syn Vnd alter mener lieb vnd myn Vnd alter treger pferd laüffen Der ding sol man keins kaüffen

Anmerkungen

  1. Bei Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 85, falsch angegeben: Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek, Hs. 94, 4b.
  2. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
  3. Bleistifteintrag von moderner Hand.
  4. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "8".
  5. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "10.".
  6. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "105".