Welche ffrau da gern am rucken leyt

Aus Brevitas Wiki
Version vom 9. Januar 2026, 21:59 Uhr von Silvan Wagner (Diskussion | Beiträge) (/* Synopse der ÜberlieferungTranskriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë →…)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Welche ffrau da gern am rucken leyt

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 17v (online)
Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr. M 50, 151r (online)
Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. 1590, 116v-117r (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 8v; 155r (online)
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Cod. 5339a, 36r-37v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 170r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 29.6. Aug. 4°, 24v (online)
Ausgaben Keller, Adelbert (Hg.): Fastnachtspiele aus dem fünfzehnten Jahrhundert, Band 3, S. 1336
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 88
Übersetzungen
Forschung

Synopse der Überlieferung[1]

Cod. Quart. 565 Mscr. M. 50 Ms. 1590 Cgm 713, 8v Cgm 713, 155r Cod. 5339a Cod. 76.3. Aug. 2° 29.6. Aug. 2°
XIV[2] Die dingk d tugen nit zu ein(er) nunnen

[3]Item Welche ffrau da gern am rucken leyt So man ir etwas in peütell geyt Vnd ir gern ine den pusen leßt tasten Vnd gern tanntz vnd nit mag vasten Vnd sich des morgens gar /kaum\ auff dent Vnd sich albeg an gute(n) wein hat gewent Vnd nye kain mangell hat gewunen Die ffrau taug gar vbel zu ein(er) nunnenn

Welche fraw da gern am rucken leyt So man ir ettwas in den peütel geit Vnd ir gern lest in den busen tasten Vnd gern tantzt vnd nicht mag vasten Vnd sich des morgens gar kawm auf dent Vnd sich allwegen am guten wein hat gewent Vnd nie kein mangel hat gewunnen Die fraw fugt gar vbel zu ein(er) nunen

WElche fraw do ger(e)n am ruck leit So ma(n) ir etwas in de(n) /vntern\ peutel \geit/ Vn(d) ger(e)n ir lest in pusse(n) tasten [117r] Vn(d) ger(e)n danczt un(d) nit mag faste(n) Vn(d) des morgens sich gar la(n)g auf dent Vn(d) albeg sich an guts wein hat gewe(n)t Vn(d) nie kein wangel hat gewune(n) Die fraw fugt gar vbel zu ein(er) nune(n)

[4]Weliche fraw geer gern am ruck leidt So man yr ettwas yn den rawen pewtel geit Vnd gern tantz vnd nit mag fasten Vnd des morges sich gar kaum auf dent Vnd allbeg sich an guten wein hat gewent Vnd nye kein mangel hat gewunen Die fraw taug gar vbel zu einer nünen

[5]<W>elche fraw gern am rück(en) leyt So man yr etwas yn peutel geit Vnd gern yr lest in pussen tasten Vnd gern tanczt vnd nicht mag uasten Vnd des morgenst sich gar kawm auff dent Vnd albegen sich an guten weyn hot gewent Vnd nie kein mangel hot gewunnen Die fraw taug gar übel zu ein(er) nu(n)nen

Welch frau da gern am ruck leit So man ir ettwas in den peütel geit Vnd gern ir leßt in den pusen tasten [37v] Vnd gern tanczt vnd nit mag vaßten Vnd des morgens sich gar kaum aufdent Vnd albeg sich an guten wein gewent Vnd nie kein mangel hat gewunnen Die frau taug gar vbel zu ein(er) nunnen

WElich fraw da gern am ruck leit So man yn etwas yn den pewtel geit Vnd ir gern lest yn den pusen taschen Vnd gern tanczt vnd nit mag vasten Vnd des morgens gar kawm auff dent Vnd albeg sich an guten wein hat gewe(n)t Vnd nye kein mangel hat gewunnen Die fraw taug gar v̈bel zu einer nunnen

Welch fraw do gern am ruck leit So man ir etwas yn peutel geit Vn(d) gern ir lest in pusen tasten Vnd gern tanczt vn(d) nit mag fasten Vnd des morge(n)s sich gar kawm auf dent Vn(d) allweg sich an gute(n) wein hat gewent Vnd nye kein mangel hat gewu(n)nen Die fraw fugt gar ubel zu einer nunen

Anmerkungen

  1. Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e.
  2. Bleistifteintragung von moderner Hand.
  3. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "7".
  4. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "9.".
  5. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "99".