Ein zaghaft streit unter eins fürsten paner

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Ein zaghaft streit unter eins fürsten paner

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 166v (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 9r; 157r-157v (online)
Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr. M 50, 155r-155v (online)
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Cod. 5339a, 401r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 2.4. Aug. 2°, 49ra (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 270, 85r-85v (online)
Ausgaben Euling, Karl: Hundert noch ungedruckte Priameln des fünfzehnten Jahrhunderts, S. 52f.
Übersetzungen
Forschung

Synopse der Überlieferung[1]

Cod. 76.3. Aug. 2° Cgm 713, 157r-157v Cgm 713, 9r Mscr. M 50 Cod. 5339a Cod. 2.4. Aug. 2° Cgm 270
Dise dingk fugen sich nit wol zusam(m)en Die ding die gehorn ye nit zusamen Ain anders guotz sprüchlin.

Ein zaghafft streit vnter eins fürsten paner Ein trewer arbeiter vnd ein poser loner Vnd karg wirt vnd hungrig gest Swag wegen vnd swer lest Ein weitz loch vnd ein cleiner nagel Vnd ein gails weib vnd ein waicher zagel Vnd kurtz woll vnd weide kam(m)en Die dinck fugen nit wol zu sam(m)en

[2]<E>yn zaghafftiger streit vnter eines grossen fwrsten poner [157v] Ein getreüer arbeyter vnd ein pösser lon(er) Vnd karg wirth vnd hungerich geste Swach wegen vnd swer lest Vnd ein weitz loch vnd ein clein(er) nagel Ein geilß weip vnd ein weicher zagel Vnd kortz wollen vnd weith kammen Die ding fügen nit wol zu sammen

[3]Ein zaghafft streitt vntt(er) eines fursten banner Ein getrewer erbetter vnd ein posser lonner Vnd karg wirtt vnd hungerige gest Vnd swag wegen vnd swer lesst Vnd ein weitts loch vnd ein cleiner nagel Vnd ein geils weip vnd ein weiger zagel Vnd kurtze wolten /pette\ vnd weitte kamen(n) Die ding die dugen nicht wol zusamen

Ein zaghafft streit vnt(er) eins fursten poner Ein getrewer erbeyter vnd ein boser loner Karg wirt vnd hungerig gest Swach wegen vnd swer lest [155v] Ein weyts loch vnd ein cleiner nagel Vnd ein geyls weib vnd ein weicher zagel Vnd kurtze wollen vnd weyt kammen Die dinck fugen nicht wol zusammen

Ein zaghaftiger streiter vnter eines fursten panir Ein getreuer arbeiter vnd ein vngetreüer loner Karger wirt vnd hungerisch geeßt Kranck wegen vnd schwer leeßt Ein gros loch vnd ein cleiner nagel Jung frücht vnd kalter hagel Kurtze woll vnd weit kam(m)en Die ding fugen sich gar vbel zusamen

Ein zaghaft streit vnter eins fursten pan(n)er Ein trewer arbayter vnd ein poser loner Ein karger wiert vnd hungerig gest Schwach wegen vnd swer lest Ein weitz loch vnd ein cleyner nagel Ein geils weyb vnd ein weihcer zagel Ein kurtze weoln vnd weyt kamen Sie dinck die gehorn ye nit zü samen

AIn zaghaffter streitter vnd(er) ains fürste(n) ban(er) Ain getrewer arbaitter vnd ein pößer loner [85v] Charg wirt vnd hungrig gest Schwach wegen vnd swär läst Ain weitz loch vnd ein clainer nagel Ain groß fuod vnd ain kleiner zage(l) Churtz wollen vnd weit kamen Die dingk fügen nicht zü samen


Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; moderne Unterscheidung von i und j; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.
  2. Moderner Bleistifteintrag am linken Rand: "111!.
  3. Moderner Bleistifteintrag am linken Rand: "11".