Von alter werden klein visch groß
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Von alter werden klein visch groß | |
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| Überlieferung | Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. 1590, 133r-133v (online) |
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Synopse der Überlieferung[1]
[2]VOn alter werde(n) klein visch groß
Vo(n) alte(r) werde(n) rauch fud ploß
Vo(n) alt(er) werde(n) jun(g) leut kranck
Vo(n) alt(er) werde(n) kurcz hode(n) la(n)k
Vo(n) alt(er) werde(n) liechte we(n)glein pleich
Vo(n) alt(er) werde(n) hert zerß weich
Vo(n) alt(er) werde(n) rote mu(n)dlein fal
Vo(n) alt(er) valle(n) pein zu tall
[133v] Das alter ni(m)pt de(m) ochsse(n) sein zuck
Vn(d) de(m) falcke(n) sein fluk
Vn(d) de(n) zers sein wicz
Vn(d) de(r) fud ir hicz
Vn(d) de(n) fraue(n) ir schon
Vn(d) de(m) vogel sein gedon
Das schaft alles das alt(er)
Des muß sein d(er) zerß teuffel walte(n)
Viele Motive tauchen auch auf im Priamel im Cgm 713, 10v.
Anmerkungen
- ↑ Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.
- ↑ Das gesamte Gedicht ist mit einem vertikalen, roten Strich am linken Rand markiert.