Im alter wirt der man grab

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Im alter wirt der man grab

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 18v (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 17v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 169r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 2.4. Aug. 2°, 62vb-63ra (online)
Ausgaben Euling, Karl: Hundert noch ungedruckte Priameln des fünfzehnten Jahrhunderts, S. 54
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 91f.
Übersetzungen
Forschung

Synopse der Überlieferung[1]

Cod. Quart. 565 Cgm 713 Cod. 76.3. Aug. 2° Cod. 2.4. Aug. 2°
De senio Das kumpt alles vom alter

[2] Im alter wirt der man grab Im alter wirt aus myst stro Im alter faulen öpfell vnd pirn Im alter werden runtzelen an der stirn Im alter werden rote wenglein plaich Im alter werden herte tütlein waich Im alter werden hert ers Im alter werden lang hoden vnd lam zers

[3] Im alter wirt der man gra Im alter wirt mist auß stra Im alter faullen opffel vnd pirn Im alter werden runtzeln an der stirn Im alter werden rotte wenglein pleich Im alter werden herte dutten weich Im alter werden weig hertte ersch Im alter werden lang hoden bei dem zers

VOr alter wirt der man gro Vor alter wirt mist auß stro Vor alter fawl(e)n öpfel vnd pirn Vor alter werden runczeln an der stirn Vor alter werden rote wenglein pleich Vor alter werden hertte tutlem waich Vor alter werden hert waich erß Vor alter werden hoten pey dem zerß

Vor alter wirt der man gro Vor alter wirt mist zü stro Vor alter fallen opfel vnd pirn Vor alter wern runtzel an der stirn Vor alter wern herte prüstlein pleich \weih/ [63ra] Vor alter wern liechte wenglein pleich Vor alter wirt der haffen zü scherben Vor alter filczt sich das hat in der arskerbe(n)

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
  2. Am linken Rand Bleistifteintragung von moderner Hand "13.".
  3. Am linken Rand Eintragung von moderner Hand "46".