Im alter wirt der man schmach

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Im alter wirt der man schmach

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 14r (online)
Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr. M 50, 154v (online)
Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. 1590, 118r-118v (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 16r; 161r-161v (online)
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Cod. 5339a, 82r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 168v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 2.4. Aug. 2°, 62vb (online)
Ausgaben Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 570
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 86f.
Rodler, Moriz: Priameln, S. 574
Übersetzungen
Forschung Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 570

Synopse der Überlieferung[1]

Cod. Quart. 565 Mscr. M. 50 Ms. 1590 Cgm 713, 16r Cgm 713, 161r-161v Cod. 5339a Cod. 76.3. Aug. 2° 2.4. Aug. 2°
Vom alter Vom altter Was von dem alter kumpt

[2]Im alter wirt der man schmach Im alter wirt lochert manich tach Im alter wechst auff hecken dörn Im alter wechst eim rindt sein horn Im alter wirt maniches weysses haubt Ane synnen lere vnd darzue taub Im alter wirt der man partet Im alter wird der hafen schartet Im alter wirt er gar zue scherbenn Im alter wechst das hare ine der ars kerb(en)n

Vor alter wirt der man swach Im alter wirt locheret manig dach Im alter wechst auf hecken dorner Im alter wechst einem rind sein horn(er) Im alter wirt manches weißes haupt Im synnen ler vnd dartzu taup Im alter wirt der man partet Im alter wirt der hafen schertet Im alter wirt er gar zuscherben Im alter wechst schimel in der arß kerben

IM alter wi(r)t d(er) man schwach Im alter wirt locheret man(i)g tach Im alt(er) wechst auf heke(n) dorn(n)er Im alter wechst ein rind sein horner [118v] Im[3] alter wirt manigs weisses haubt Vn(d) sin ler vn(d) dar zu daup Im alter wirt d(er) man pertat Im alter wirt d(er) haffe(n) schertat Im alt(er) wirt er gar zu scherbe(n) Im alt(er) wechst schimel in d(er) arsker(be)n

[4]Im alter wirt der man swag Im alter wirt locheret manig tag Im alter wegst einem rint sein horn Im alter wagsen auf hecken doren Im alter wirt manches weißes hawbt An synnen lere vnd dartzu tawbt Im alter wirt der man parttett Im alter wirt der hafen scharttet Im alter wirt er gar zu scherben Im alter wegst schimel in der kerben

[5]<V>or alter wirt der man swach Ym alter wirt löchret mannig dach Im alter wechst auff hecken dorn Im alter wechst ein rindt sein horn Im alter wechst wirt mannigs weiß haubt An synnen ler vnd darczu daup Im alter wirt der man pertet Im alter wirt der hafen schertet [161v] Ym alter wirt er gar zu scherben Ym alter wechst schimel in der ars kerb(e)n

Im alter wirt der man schwach Im alter wirt lochert manig tach Im alter wechst auf hecken dorn Im alter wechst ain rint sein horn Im alter wirt manches weisses haub An synnen ler vnd darzu taub Im alter wirt der man partet Im alter wirt der haf schartet Im alter wirt er gar zu scherben Im allter wechst stümpffl in der kerben

Vor alter wirt der man swach Im alter wirt löcherit manig tag/c\h Im alter wechst auff hecken dorn Im alter wechst eim rint sein horn Im alter wirt manich weißes haubt An synnen ler vnd darczu daup Im alter wirt der man partet Im alter wirt der hafen schartet Im alter wirt er gar zu scherben Im alter wech/ß\t schimel yn der kerben

Vor alter wirt der man schwach Vor alter so wern locheröte tach Vor alter wechst aüff hecken dorn Vor alter wechst eym rint sein horn Vor alter wiert eym weys sein haupt an synnen vnd an witz betaupt Vor alter wirt der man partet Vor alter wirt der haffen schartet Vor alter wirt der krugk zü scherben Vor alter wechst schimel in der ars kerben

Anmerkungen

  1. Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e.
  2. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "4".
  3. Die Initiale ist als Männerkopf mit Hut ausgestaltet.
  4. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "40.".
  5. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "129".