Welch man wer als faul vnd als leß

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Welch man wer als faul vnd als leß

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Überlieferung München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 160v-161r (online) [Einziger bislang erfasster Zeuge]
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Transkription[1]

[2] <W>elch man wer als faul vnd als leß
Der auff ein(em) wagen leyß seß
Biß ym ein rad ein fuß abtrugkt
Er er ein winig hinter sich rückt Vnd als lang yn einem küstal seß
Vncz ym ein mauß sein zagel abfreß
Vnd ym pedt hoden turckel piß
Vnd ym ein kw ein aug ausschys
Wenn der vor laßheit nit möchte weichen
Den mag man wol eim fauln schelm geleichen

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.
  2. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "125".