Welcher man an freüden ist erloschen

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Welcher man an freüden ist erloschen

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 17v (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 7v (online)
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Cod. 5339a, 36v (online)
Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek: Cod. poet. et philol. 2° 7, 234v-235r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 169v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 2.4. Aug. 2°, 87rb (online)
Ausgaben Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 555
Keller, Adelbert (Hg.): Alte gute Schwänke, Nr. 7, S. 24
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 88
Lessing, Gotthold Ephraim: Altdeutscher Witz und Verstand, S. 464
Übersetzungen
Forschung Euling, Karl: Das Priamel bis Hans Rosenplüt, S. 540f.

Synopse der Überlieferung[1]

Cod. Quart. 565 Cgm 713 Cod. 5339a Cod. poet. et philol. 2° 7 Cod. 76.3. Aug. 2° 2.4. Aug. 2°
Von kyfferbeysenn Wie eym kifferbeis vber jar zeytig sind

[2]Item Welcher man an freüden ist erloschen Vnd vnten gar hat aus getroschenn Vnd schwach vnd krank ist an seine(m) leib Vnd hat ein schöns lieplichs jungd geils weib Die vnt(ern) gürtel ist so hungerig vnd geitig Dem sind die kifferbis v̈ber jar zeitig

[3]Welich man an frewden ist erloschen Vnd vntten gar hat außgedroschen Vnd swach vnd kranck ist an seinem leib Vnd hat ein jungs schons geyls weib Die vntter der gürtel ist hungerig vnd geittig Dem seind die kyferbes vber jar zeitig

Welch man an freuden ist erloschen Vnd vnten gancz hat ausgetroschen Vnd schwach vnd kranck ist an seim leib Vnd hat ein schöns geils weib Die vnter der gürtl ist hungerig vnd geitig Dem sein die kiferber vber jar zeitig

Welcher man an fraiden ist erloschen Vnd hat vnden gar auß getroschen [235r] Schwach vnd kranck ist an seinem leyb Vnd hat ain schons jungs gayls weyb Die vnder der gurtel ist hungerig vnd geitig Dem sind die kifen vber jar zeitig

WElich man an frewden ist erloschen Vnd vnten gar hat auß getroschen Vnd swach vnd kranck ist an seinem leib Vnd hat ein schöns jungs weib Die vnter der gürtel ist hungerig vnd geitig Dem sein die kifferbeit vber jar heitig

Welch man an frewden ist erloschen Vnd gancz vnd gat hat aüß getröschen Vnd swach vnd kranck ist an seim leib Vnd hat ein junges geiles weib Di vnter der gurtel ist hungerig vnd geitig dem sein die kifferbeys vber jar zeitig

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
  2. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "6".
  3. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "3.", neben weiteren schwer leserlichen Bleistifteintragungen.