Wer sücht in einem kutraffglas genns

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Wer sücht in einem kutraffglas genns

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 20v (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 7v (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 169v-170r (online)
Ausgaben Euling, Karl: Hundert noch ungedruckte Priameln des fünfzehnten Jahrhunderts, S. 55
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 97
Übersetzungen
Forschung

Synopse der Überlieferung[1]

Selbständige Versionen

Cod. Quart. 565 Cgm 713 Cod. 76.3. Aug. 2°
Zu suchen des er nit findt

[2] Item Wer sücht in einem kutraffglas genns Vnd an eines münchs kutten zoten vnd gfrens Vnd in einer judenn schull vaiste schwein Vnd ine eines fischers rewsen guten wein Vnd sücht clain votzen bey grossen ersen Vnd sücht kurtz hoden bey langen zersenn Vnd in einem storchs neste esell vnd pferd Der vindt gar selten des er begert

[3] Wer sucht yn einem kutrolff glas gens Vnd an eines münchs kutten zoten vnd gefrens Vnd yn einer yuden schull veiste swein Vnd yn eines fischers rewßen guten wein Vnd sucht klein foczen bei großen ersen Vnd sucht kurtz hoden bei langen zersen Vnd yn einem storchnest esel vnd pferdt Der findt gar selten des er begertt

WEr sucht yn eim kutrolff glaß genß Vnd an eins münchs kuten zoten vnd gefrenß Vnd yn einer judenschul veiste swein Vnd yn eins vischers rewsen guten wein Vnd sucht clein focze(n) pey grossen ersen [170r] Vnd sucht kurcz hoden pey langen zersen Vnd in eim storch nest esel vnd pfert Der vindt gar selten des er begert

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
  2. Am linken Rand moderner Bleistifteintrag "24".
  3. Am linken Rand von moderner Hand zugefügt "4.".