Die sieben größten Freuden: Unterschied zwischen den Versionen

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(/* Synopse der ÜberlieferungTranskriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë →…)
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== Synopse der Überlieferung<ref>Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen, funktionsloses Superskript e wird getilgt; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e.</ref> ==


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<nowiki>[3rb]</nowiki> <span style="color:#FF0000">'''D'''E</span>n syeten nyema(n)t gar enbirt
<nowiki>[3rb]</nowiki> <span style="color:#FF0000">'''D'''E</span>n syeten nyema(n)t gar enbirt
<span style="color:#FF0000">W</span>an ein ding zue als wirt
<span style="color:#FF0000">W</span>an ein ding zu als wirt
<span style="color:#FF0000">W</span>ie wol ez hat sein zeit gewert
<span style="color:#FF0000">W</span>ie wol ez hat sein zeit gewert
<span style="color:#FF0000">W</span>an beßers ku(m)pt ez wirt wnwert
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<span style="color:#FF0000">A</span>lso ist geschehen dem vyernen wein
<span style="color:#FF0000">A</span>lso ist geschehen dem vyrnen wein
<span style="color:#FF0000">H</span>at er mir ye u(er)trieben peyn
<span style="color:#FF0000">H</span>at er mir ye u(er)trieben peyn
<span style="color:#FF0000">V</span>nd er erfrauewet den meinen leip
<span style="color:#FF0000">V</span>nd er erfrauwet den meinen leip
<span style="color:#FF0000">E</span>r smecket mir alz ein altez weip
<span style="color:#FF0000">D</span>(er) neuwe recht alz ein junge dyrn
<span style="color:#FF0000">I</span>ch frage ny(m)me zu dem vyrn
<span style="color:#FF0000">D</span>ez wil ich im vrlaup geben
<span style="color:#FF0000">V</span>nd nygen den vil edeln reben
<span style="color:#FF0000">D</span>ye vns gebare den jungen
<span style="color:#FF0000">D</span>(er) vil manig snelle zungen
<span style="color:#FF0000">K</span>an krefftiglichen erlernen
<span style="color:#FF0000">E</span>r wart nye so wilde er kunde in /ge\zeme(n)
<span style="color:#FF0000">W</span>ye vast er sprang
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<span style="color:#FF0000">D</span>ez habe d(er) liebe most danck
<span style="color:#FF0000">D</span>(er) ist vns worden reß vnd gut
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Version vom 3. Januar 2026, 10:42 Uhr

Die sieben größten Freuden; The seven greatest joys

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Erste Hälfte 15. Jhd.
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 408, 3rb-5va [1]
Prag, Nationalmuseum: Cod. X A 12, 205r-208v [2]
Ausgaben Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts, Band 4, S. 295-307
Übersetzungen Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts, Band 5, S. 492-494
Forschung Altenhöfer, Florian: Die sieben größten Freuden; Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages, S. 133-136; Grunewald, Eckhard: Die Zecher- und Schlemmerliteratur, S. 134; Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz, S. 50, 52, 54-56, 64-66, 68-70, 72f., 78-81, 83, 235, 237, 259f.; Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter, S. 497

Synopse der Überlieferung[1]

Karlsruhe 408 Cod. X A 12
Von den acht gesellen die siben frewd der werlt[2]

[3rb] DEn syeten nyema(n)t gar enbirt Wan ein ding zu als wirt Wie wol ez hat sein zeit gewert Wan beßers ku(m)pt ez wirt wnwert Also ist geschehen dem vyrnen wein Hat er mir ye u(er)trieben peyn Vnd er erfrauwet den meinen leip Er smecket mir alz ein altez weip D(er) neuwe recht alz ein junge dyrn Ich frage ny(m)me zu dem vyrn Dez wil ich im vrlaup geben Vnd nygen den vil edeln reben Dye vns gebare den jungen D(er) vil manig snelle zungen Kan krefftiglichen erlernen Er wart nye so wilde er kunde in /ge\zeme(n) Wye vast er sprang Wie hohe er sang Dez habe d(er) liebe most danck D(er) ist vns worden reß vnd gut

Anmerkungen

  1. Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen, funktionsloses Superskript e wird getilgt; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e.
  2. Darüber Vormerküberschrift: "vo(n) den acht geselle(n) die siebe(n) freude d(er) w(e)lte".