Die sieben größten Freuden

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Version vom 1. Januar 2026, 20:25 Uhr von Silvan Wagner (Diskussion | Beiträge) (/* Synopse der ÜberlieferungTranskriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë →…)
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Die sieben größten Freuden; The seven greatest joys

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Erste Hälfte 15. Jhd.
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 408, 3rb-5va [1]
Prag, Nationalmuseum: Cod. X A 12, 205r-208v [2]
Ausgaben Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts, Band 4, S. 295-307
Übersetzungen Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts, Band 5, S. 492-494
Forschung Altenhöfer, Florian: Die sieben größten Freuden; Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages, S. 133-136; Grunewald, Eckhard: Die Zecher- und Schlemmerliteratur, S. 134; Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz, S. 50, 52, 54-56, 64-66, 68-70, 72f., 78-81, 83, 235, 237, 259f.; Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter, S. 497

Synopse der Überlieferung[1]

Karlsruhe 408 Cod. X A 12
Von den acht gesellen die siben frewd der werlt[2]

[3rb] DEn syeten nyema(n)t gar enbirt Wan ein ding zue als wirt Wie wol ez hat sein zeit gewert Wan beßers ku(m)pt ez wirt wnwert Also ist geschehen dem vyernen wein Hat er mir ye u(er)trieben peyn Vnd er erfrauewet den meinen leip

Anmerkungen

  1. Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e.
  2. Darüber Vormerküberschrift: "vo(n) den acht geselle(n) die siebe(n) freude d(er) w(e)lte".