Von alter werden klein visch groß
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Von alter werden klein visch groß | |
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| Überlieferung | Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. 1590, 133r-133v (online) Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Hs. 5339a, 357v (online) |
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Synopse der Überlieferung[1]
| Ms. 1590 | Hs. 5339a |
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[2]VOn alter werde(n) klein visch groß Vo(n) alte(r) werde(n) rauch fud ploß Vo(n) alt(er) werde(n) jun(g) leut kranck Vo(n) alt(er) werde(n) kurcz hode(n) la(n)k Vo(n) alt(er) werde(n) liechte we(n)glein pleich Vo(n) alt(er) werde(n) hert zerß weich Vo(n) alt(er) werde(n) rote mu(n)dlein fal Vo(n) alt(er) valle(n) pein zu tall [133v] Das alter ni(m)pt de(m) ochsse(n) sein zuck Vn(d) de(m) falcke(n) sein fluk Vn(d) de(n) zers sein wicz Vn(d) de(r) fud ir hicz Vn(d) de(n) fraue(n) ir schon Vn(d) de(m) vogel sein gedon Das schaft alles das alt(er) Des muß sein d(er) zerß teuffel walte(n) |
Von alter werden w(er)den clein visch gros Von alter werden rauch füd plos Von alt(er) werden jung leüt kranck Von alt(er) werden kurcz hoden lanck Von alter werden licht wenglein pleich Von alt(er) w(er)den hert zers weich Von alter werden rote mündlin fal Von alter w(er)den fallen zutal |
Parallelen
Viele Motive tauchen auch auf bei Ich vind yn meinem synnen teich.
Anmerkungen
- ↑ Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w; v̈ → v.
- ↑ Das gesamte Gedicht ist mit einem vertikalen, roten Strich am linken Rand markiert.